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20201207045808

Spahn wünscht sich mehr Solidarität in der Vorweihnachtszeit

04:52
07.12.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnt angesichts der angespannten Corona-Lage zu mehr Solidarität in der Gesellschaft. «Es kann ja nicht sein, dass die einen für den Glühwein zuständig sind, und die anderen für die Intensivstation», sagte Spahn am Sonntagabend im RTL-Jahresrückblick «2020 Menschen, Bilder, Emotionen». Während manche «mit 40, 50 Mann am Glühweinstand» stünden, arbeiteten zur selben Zeit Pflegekräfte rund um die Uhr und gäben «alles, um Menschen eben das Überleben möglich zu machen».

Gerade die aktuell hohe Zahl an Todesfällen treibe ihn um, sagte Spahn. «Wir reden gerade viel darüber, wie wir Weihnachten feiern. Diese Menschen werden Weihnachten gar nicht mehr feiern.» Deswegen gehe es gerade zu Weihnachten darum, weiter aufeinander aufzupassen. «Man muss auch nicht alles ausreizen», mahnte er mit Blick auf die angedachten Lockerungen zu den Feiertagen. Neben der Eigenverantwortung brauche es auch weiter «entschlossenes staatliches Handeln», betonte Spahn.

(dpa)

Trump: Persönlicher Anwalt Giuliani positiv auf Corona getestet

04:52
07.12.2020
Der persönliche Anwalt des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, Rudy Giuliani, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte Trump am Sonntag auf Twitter mit. Der 76-jährige ehemalige Bürgermeister New Yorks leitet die rechtlichen Anstrengungen, das Wahlergebnis in den USA zu Gunsten Trumps zu kippen - bislang ohne nennenswerten Erfolg. Trump sendete seinem Anwalt in seiner Twitter-Nachricht Genesungswünsche.

Trump war Anfang Oktober selbst an Covid-19 erkrankt. Zahlreiche Menschen in seinem Umfeld wurden bereits positiv auf das Virus getestet.

Giuliani ist ein treuer Weggefährte von Trump, brachte ihn aber bereits mehrfach in Schwierigkeiten. Er war eine zentrale Figur in der Ukraine-Affäre, die ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ins Rollen brachte. Giuliani hatte sich auch aktiv darum bemüht, die Ukraine zu Ermittlungen gegen Trumps letztlich siegreichen Herausforderer Joe Biden zu bewegen.

(dpa)

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