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Bund sagt organisiertem Sport weiter Hilfe in Corona-Krise zu

10:02
05.12.2020
Das Bundesinnenministerium hat dem deutschen Sport in der Corona-Krise weiter Unterstützung zugesagt. «Wir tun alles dafür, dem Sport sehr engagiert unter die Arme zu greifen, wenn es darum geht, mit der Corona-Pandemie zurechtzukommen», sagte Stephan Mayer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, am Samstag bei der digitalen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Für 2021 würden die staatlichen Fördermittel erneut erhöht werden und vorbehaltlich der Verabschiedung des Haushaltes durch den Bundestag in der kommenden Woche auf 291 Millionen Euro ansteigen. «Man kann sagen: Im kommenden Jahr werden wir wieder einen Rekordhaushalt haben», sagte der CSU-Politiker. Für 2020 hatte der Bund dem Sport 279 Millionen Euro zugesagt. «Plus den vorgesehenen Corona-Hilfen stellt der Bund dem Sport rund 600 Millionen Euro unmittelbar zur Verfügung», sagte Mayer. «Das kann sich sehen lassen.»

Das BMI wisse sehr wohl, dass es eine große Herausforderung sei, die Mitglieder in Corona-Zeiten bei der Stange zu halten und neue Mitglieder zu akquirieren. «Ich habe aber schon den Eindruck, dass der Bund und die Länder alles Mögliche getan haben, die Strukturen im Leistungs- und Breitensport zu erhalten», sagte Mayer, betonte aber auch: «Jeden materiellen Verlust kann der Bund nicht kompensieren.» Im europäischen Vergleich stehe man aber gar nicht so schlecht da.

Auch der «Goldene Plan» zur Sanierung und Modernisierung der Sportstätten in Deutschland sei in der Pandemie nicht gestoppt worden. «Wir haben das versprochen und Wort gehalten», sagte Mayer. Für 2021 seien dafür 150 Millionen Euro bewilligt worden, bis 2024 sollen 490 Millionen hinzu kommen. «Das ist ein wichtiges Signal, dass wir den Breitensport nicht aus den Augen lassen.»

(dpa)

23 318 Corona-Neuinfektionen gemeldet

10:01
05.12.2020
Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Samstagmorgen 23 318 neue Corona-Infektionen gemeldet. Vor genau einer Woche lag der Wert noch bei 21 695 gemeldete Neuinfektionen. Mit 483 neuen Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden wurde der zweithöchste Stand seit dem Ausbruch der Pandemie erreicht. Am vergangenen Mittwoch war der bisherige Höchstwert mit 487 Todesfällen erreicht worden. Insgesamt sind demnach an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 18 517 Menschen in Deutschland gestorben (Stand: 05.12., 00.00 Uhr). Seit dem Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben des RKI insgesamt 1 153 556 Menschen mit dem Virus infiziert.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,04 (Vortag: 0,94). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 104 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

(dpa)

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