Letztes Update:
20201204175849

3391 neue Corona-Fälle im Südwesten - 60 weitere Tote

17:58
04.12.2020
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist innerhalb eines Tages um 3391 gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind damit 162 388 Fälle registriert worden, wie das Landesgesundheitsamt am Freitag (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 60. Insgesamt wurden bisher 2978 Corona-Tote gezählt. Als genesen gelten 113 267 Menschen.

Landesweit liegt der Wert für Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 140. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt.

434 schwer an Covid-19 erkrankte Patienten mussten im Südwesten zuletzt auf Intensivstationen behandelt werden, 258 von ihnen wurden über einen Schlauch beatmet. Von derzeit 2962 verfügbaren Intensivbetten im Land sind 81,8 Prozent belegt.

(dpa/lsw)

WHO: Impfungen allein reichen nicht zur Corona-Bekämpfung

17:55
04.12.2020
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat davor gewarnt, die wohl bald verfügbaren Impfungen als alleiniges Mittel gegen die Corona-Pandemie zu sehen. «Die Impfungen alleine werden den Job nicht machen», sagte WHO-Experte Mike Ryan am Freitag in Genf. Sie seien zweifelsfrei ein mächtiges und wirkungsvolles Werkzeug. Aber viele bisherige Hygieneregeln wie soziale Distanz, das Tragen von Masken und häufiges Händewaschen müssten zunächst weiterhin beachtet werden. Gesundheitssysteme in vielen Ländern seien trotz aller Anstrengungen kurz vor dem Kollaps, so Ryan. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus warnte vor einer wachsenden Einstellung, dass die Corona-Krise vorbei sei. «Die Pandemie wird uns noch lange beschäftigen», machte Tedros klar.

(dpa)

Gut 2400 Beteiligte bei Corona-Tests im Kreis Hildburghausen

17:55
04.12.2020
An den großangelegten Corona-Schnelltests für Schulen und Kindergärten im thüringischen Landkreis Hildburghausen, einem bundesweiten Corona-Hotspot, hat sich etwa ein Drittel der dazu berechtigten Kinder, Lehrkräfte und Erzieher beteiligt. Das Landratsamt nannte nach Abschluss der Testaktion am Freitag die Zahl von 2418 getesteten Personen. Etwa 9000 Menschen waren zu den freiwilligen Tests aufgerufen worden.

Diese hatten am Dienstag begonnen, zwei Dutzend Testteams unter anderem von Bundeswehr und Deutschem Roten Kreuz (DRK) waren vor Ort. In dem Kreis an der Grenze zu Bayern gilt wegen der hohen Infektionszahlen derzeit ein regionaler Lockdown mit strengen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, einem Versammlungsverbot und verschärfter Maskenpflicht. Schulen und Kindergärten sind geschlossen.

Der Kreis war tagelang die Region in Deutschland mit dem höchsten Sieben-Tages-Wert bei Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Am Freitag betrug dieser 414. Damit liegt die Kommune immer noch im bundesweiten Spitzenfeld.

(dpa)

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen