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20201204175448

Verwirrung um Corona-Test bei Marathonläufer Pflieger

17:54
04.12.2020
Ein falsch-positiver Corona-Test hat die Anreise von Marathon-Ass Philipp Pflieger zum Rennen in Valencia erheblich beeinträchtigt. «Mein schlimmster Alptraum ist in den vergangenen 30 Stunden wahr geworden», schrieb der 33-Jährige am Freitag bei Instagram. Der Marathon findet an diesem Sonntag statt. Er habe am Donnerstagmorgen mit gepackten Koffern die Nachricht über ein positives Corona-Testergebnis bekommen, das die Einreise nach Spanien verhinderte. «Das war ein kompletter Schock», schrieb er.

Nach erheblichem Stress und zahlreichen Telefonaten habe eine erneute Testung seiner ursprünglichen Probe ergeben, dass dieser Test nun doch negativ sei. Er fühle sich nun ausgelaugt und erschöpft, schrieb der Olympia-Teilnehmer von 2016. Dennoch habe er seinen Flug auf Samstagfrüh umgebucht. Er hoffe, trotz der unglücklichen Vorbereitung pünktlich da zu sein und eine gute Leistung zu bringen.

(dpa)

Mafia-Prozess: Angeklagter mit Corona infiziert

17:53
04.12.2020
Der Mafia-Prozess in Düsseldorf ist bis ins kommende Jahr unterbrochen, weil sich ein Angeklagter mit dem Coronavirus infiziert hat. Das hat eine Sprecherin des Duisburger Landgerichts am Freitag mitgeteilt. Zuvor waren zwei Verteidiger positiv auf das Virus getestet und das Verfahren bis 11. Dezember unterbrochen worden. Nun werde es aber erst am 4. Januar weitergehen können.

In dem Prozess müssen sich mutmaßliche Mafiosi der derzeit mächtigsten Mafia-Gruppe der Welt wegen Kokainhandels in großem Stil verantworten. Die 'Ndrangheta soll große Teile des weltweiten Kokainhandels kontrollieren. Insgesamt sind 14 Männer angeklagt. In dem Verfahren geht es unter anderem um den Handel mit insgesamt 680 Kilogramm Kokain. Das Gericht hat für den Prozess 90 Verhandlungstage angesetzt.

Der Prozess hatte bereits eine Zwangspause einlegen müssen, weil einer der Angeklagten eine Corona-Quarantäne abwarten musste. Dann war ein Staatsanwalt während der Verhandlung aus dem Saal gerufen worden, weil er Kontakt zu einem coronapositiven Polizisten hatte. Der Prozess findet aus Sicherheitsgründen nicht in Duisburg, sondern im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts statt.

(dpa)

Schweiz verschärft Anti-Corona-Maßnahmen - Pisten offen

17:52
04.12.2020
Die Schweiz verschärft angesichts der weiterhin bedrohlichen Corona-Situation ihre Maßnahmen. Die Zahl der erlaubten Kunden pro Geschäft würden ab 9. Dezember reduziert, kündigte die Regierung am Freitag an. Restaurants müssten in der ganzen Schweiz die Kontaktdaten eines Gastes pro Tisch verpflichtend erheben, so wie dies verschiedene Kantone bereits eingeführt hätten. Sollten die Kantone ihrerseits keine weiteren Maßnahmen treffen, werde die Regierung diese am 11. Dezember von sich aus vorantreiben.

Im Prinzip wolle die Schweiz die Skigebiete für den Inlandstourismus offen halten, sofern dies die epidemiologische Lage erlaube, hieß es weiter. Geschlossene Gondeln und Bahnen dürften höchstens zu zwei Dritteln besetzt werden. Auf allen Bahnen, auch auf Ski- und Sesselliften, sowie beim Anstehen gelte eine Maskenpflicht.

Die epidemiologische Entwicklung bereite Sorgen, sagte Gesundheitsminister Alain Berset. «Wir sind beunruhigt über die fragile Situation und müssen handeln.» Das Gesundheitssystem stehe unverändert unter Druck, das Personal sei am Limit.

(dpa)

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