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20201204154647

Regionen in Griechenland und Irland von Corona-Risikoliste gestrichen

15:43
04.12.2020
Die Bundesregierung stuft von Sonntag an weitere Regionen in Finnland und Estland wegen hoher Infektionszahlen als Corona-Risikogebiete ein. Gleichzeitig wird dieser Status dann aber für einzelne Gebiete auf dem griechischen Festland (Mittelgriechenland und Epirus) und in Irland (South-East) aufgehoben. Das gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag im Internet bekannt.

Die Einstufung als Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für Urlauber: Sie können bereits gebuchte Reisen stornieren, wenn ihr Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen aber bis zu zehn Tage in Quarantäne, können sich davon aber durch einen negativen Test ab dem fünften Tag nach Einreise vorzeitig befreien lassen.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreitet. Auch der größte Teil Deutschlands ist nach diesen Kriterien Risikogebiet - mit Ausnahme Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins.

In den vergangenen Wochen war eine Region nach der anderen im Ausland auf die Risikoliste des RKI gesetzt worden. Auf dem europäischen Festland gibt es neben Griechenland, Estland und Finnland nur noch in Österreich (zwei Gemeinden an der deutschen Grenze) und Norwegen Regionen, die nicht als Risikogebiete eingestuft sind. Hinzu kommen insgesamt vier Regionen in Irland sowie die kanarischen Inseln in Spanien, das portugiesische Madeira, ein Großteil der griechischen Inseln, die britische Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey sowie die dänischen Inseln Grönland und Färöer.

(dpa)

«Corona geh weg»: Kinder schreiben an Weihnachtspostfiliale

15:41
04.12.2020
In der Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort in Brandenburg sind bis Anfang Dezember schon 100 000 Briefe von Kindern an den Weihnachtsmann eingetroffen. Rund jeder zehnte Brief kam aus dem Ausland, wie die Deutsche Post am Freitag mitteilte. «Dass wir bereits Anfang Dezember die 100 000-Briefe-Marke geknackt haben, belegt den besonderen Wert der Aktion in dieser Vorweihnachtszeit, in der Familien viel Zeit zu Hause verbringen», sagte Sprecherin Anke Blenn.

Letztes Jahr wurde die 100 000-er Marke erst am Nikolaustag geknackt, dieses Jahr schon am 3. Dezember. Die Deutsche Post erklärt sich das mit der besonderen Corona-Situation. 20 Helferinnen und Helfer würden jedes Schreiben mit Sorgfalt bearbeiten, hieß es.

Wunschzettel sollen bis spätestens zum dritten Advent in Himmelpfort eintreffen, dann könne noch rechtzeitig zum Fest eine Antwort losgeschickt werden.

Die «Wunsch-Hitliste» der Jüngeren führten nach wie vor klassische Spielzeuge wie Puppen, Feuerwehr-, Polizeiautos oder Dinos an. Auch Bücher, Hörbücher und Gesellschaftsspiele lägen wieder im Trend. Laut Post wünschen sich die Kleinen dieses Jahr öfter als sonst auch Gesundheit für die ganze Familie - und dass «Corona weg geht».

(dpa)

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