Letztes Update:
20201204080511

Kommunen in Hotspots stellen strengere Corona-Maßnahmen vor

06:07
04.12.2020
Zwei Kommunen in Hotspots im Südwesten möchten strengere Corona-Maßnahmen vorstellen. Das Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreis wird am Freitag (11.30 Uhr) in einer Pressekonferenz über weitere Maßnahmen informieren, wie eine Sprecherin sagte. Auch der Landkreis Tuttlingen möchte nach Angaben des Landratsamtes am Freitag strengere Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie veröffentlichen.

Zuvor hatte bereits die Landesregierung für die Corona-Hotspots im Südwesten nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Kreisen mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche angekündigt.

Dies ist derzeit im Landkreis Tuttlingen und im Schwarzwald-Baar-Kreis, aber auch in Mannheim, Pforzheim, Heilbronn und im Landkreis Lörrach der Fall. Mehr als eine Million Baden-Württemberger leben in diesen Hotspots. Die neuen Regeln sollen laut der Regierung in der nächsten Woche in Kraft treten. Die Stadt Mannheim hatte noch vor der Bekanntgabe des Landes am Donnerstag eine nächtliche Ausgangsbeschränkung und weitere Maßnahmen verkündet.

(dpa/lsw)

Nikolaus im Pandemie-Modus - Online-Botschaft für Familien

06:02
04.12.2020
Weil die aktuellen Corona-Kontaktbeschränkungen auch für den Nikolaus gelten, haben sich Darsteller in Friedrichshafen am Bodensee eine Alternative überlegt. Mit einer Videobotschaft wollen sie sich die Tage an die Kinder und Haushalte wenden, die sie im Normalfall besucht hätten. «Anders geht es ja nicht, weil der Nikolaus und Knecht Ruprecht ja schon zwei Haushalte sind», erklärte Bertholt Erich Schwarz von der Nikolausgilde in Friedrichshafen, die er 1985 mitbegründet hat. Auch Besuche im Freien habe das Ordnungsamt den sieben Nikoläusen und Knecht Ruprecht der Gilde untersagt.

Normalerweise besuchen Schwarz und seine Mitstreiter ehrenamtlich jedes Jahr rund 160 Haushalte, Kindergärten, Vereine, Schulen und Selbsthilfegruppen. Die Resonanz auf das Angebot mit der Videobotschaft sei sehr gut gewesen. «Das ist besser als nichts», sagte der 70-Jährige.

(dpa/lsw)

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