Letztes Update:
20201203120510

3160 neue Corona-Fälle im Südwesten - 58 weitere Tote

12:03
03.12.2020
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist innerhalb eines Tages um 3160 gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind damit 155 934 Fälle registriert worden, wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch (Stand 16.00 Uhr) mitteilte. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 58. Insgesamt wurden bisher 2882 Corona-Tote gezählt. Als genesen gelten 108 186 Menschen.

Landesweit ist der Wert für Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen wieder gestiegen und liegt nun bei 133,9. Einzig der Landkreis Sigmaringen liegt mit einem Wert von 46,6 unter dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. Alle übrigen Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen weiter darüber.

416 schwer an Covid-19 erkrankte Patienten mussten im Südwesten zuletzt auf Intensivstationen behandelt werden, 254 von ihnen wurden über einen Schlauch beatmet. Von derzeit 3001 verfügbaren Intensivbetten im Land sind 79,6 Prozent belegt.

(dpa/lsw)

Weniger Schoko-Nikoläuse wegen Corona

12:02
03.12.2020
Die Corona-Pandemie vermiest Schokoladenherstellern in Baden-Württemberg das Weihnachtsgeschäft. Die Firma Rübezahl Schokoladen aus Dettingen unter Teck (Kreis Esslingen) etwa hat in diesem Jahr fünf Millionen Nikolausfiguren aus Schokolade weniger als sonst produziert. «Rund 70 Millionen Schokoladen-Weihnachtsmänner und -Nikoläuse haben die Produktionsbänder unserer Werke verlassen», teilte ein Sprecher der Unternehmensgruppe mit. Die Nachfrage sei geringer, weil weniger Kunden in den Geschäften seien.

Die Unternehmensgruppe rechnet für das Weihnachtsgeschäft mit einem Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich. Auch die Nachfrage aus dem Ausland sei deutlich zurückgegangen. «Es gibt hier sogar Länder, die in dieser Weihnachtssaison gar keine Saisonprodukte bei uns bestellt haben», sagte der Sprecher.

Auch beim Schokoladenhersteller Klett aus Nehren (Kreis Tübingen) war das Weihnachtsgeschäft leicht rückläufig. Wegen der Corona-Krise seien weniger Schokoladenweihnachtsmänner ins Ausland exportiert worden, berichtete der SWR.

Bundesweit wurden laut dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie in diesem Jahr insgesamt 151 Millionen Schoko-Nikoläuse hergestellt. Dies seien 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. 100 Millionen Schoko-Weihnachtsmänner seien schon an den deutschen Einzelhandel gegangen. Rund 51 Millionen seien für den Export bestimmt.

(dpa/lsw)

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