Letztes Update:
20201106020226

17:50
05.11.2020
Der Justizminister des heftig umkämpften Bundesstaates Pennsylvania hat Forderungen von Präsident Trump zum Stopp der Auszählung zurückgewiesen. "Das Erste, was ich sage, ist, dass der Wahlkampf vorbei ist", sagte der Demokrat Josh Shapiro im Interview mit CNN. Die Auszählung der Briefwahlstimmen werde trotz wiederholter Beschwerden des Wahlkampfteams von Trump weitergehen. "Wir werden sicherstellen, dass alle diese Stimmen geschützt und gezählt werden."
Gleichzeitig zeigte Shapiro sich zuversichtlich, dass die Regelung Pennsylvanias, auch noch Tage nach dem Wahltag Stimmen auszählen zu dürfen, vor Gericht weiterhin Bestand haben werde. In Pennsylvania liegt Trump knapp vorne, doch sein Herausforderer Joe Biden holt bei der momentanen Auszählung der Briefwahlstimmen immer weiter auf. Sollte Biden in dem Bundesstaat siegen, hätte er auch die Wahl gewonnen.

Pennsylvanias Justizminister Josh Shapiro. Archivfoto: Matt Rourke/AP/dpa

17:29
05.11.2020
Die Nachrichtenagentur AP hat den demokratischen Herausforderer Joe Biden im Unterschied zu anderen US-Medien zum Sieger der Wahl in Arizona erklärt und ihm die elf Wahlleutestimmen dieses US-Staates zugeschlagen. Zu diesem Zeitpunkt am Mittwochmorgen (Ortszeit) führte Biden in Arizona mit beträchtlichem Abstand vor Präsident Donald Trump.
Dieser Vorsprung ist zwar geschrumpft, doch die Stimmen, die es noch zu zählen galt, reichen nach Berechnungen von AP nicht aus, damit Trump Biden noch überholen kann. Sie kamen unter anderem aus Maricopa County, wo Biden gut abgeschnitten hat. Außerdem fehlten noch Briefwahlstimmen, bei denen der Demokrat mit Rückenwind rechnen konnte.