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Jonathan Safran Foer warnt
davor, Trump-Anhänger generell als rassistisch und ignorant einzustufen. Der US-Schriftsteller meint, dessen Wähler hätten oft nachvollziehbare Gründe für ihre Entscheidung.Der Präsident habe schlimme Methoden angewendet, aber diese Einschätzung dürfe "nicht auf alle seine Wähler ausgedehnt werden, das wäre ein schwerer Fehler", zitiert die italienische Zeitung
"La Repubblica" den 43-Jährigen. Viele Trump-Wähler lebten in "Halbarmut", sie sähen ihre Industrien sterben und fühlten sich als Verlierer. Der republikanische Präsident habe sich ihnen angeboten mit dem Gefühl, endlich auf der Gewinnerstraße zu sein.
Foer war in Deutschland 2020 mit seinem Sachbuch "Wir sind das Klima!" auf den Bestenlisten.