Letztes Update:
20210111173548

Trump-Regierung stellt Glückwünsche nicht zu

13:07
12.11.2020
Joe Biden kann einem Medienbericht zufolge wegen des Widerstands von Amtsinhaber Trump bei der Regierungsübergabe auch einen ganzen Stapel an Glückwunschtelegrammen nicht entgegen nehmen. Im US-Außenministerium befände sich an Biden gerichtete Post von ausländischen Staats- und Regierungschefs, doch der Zugang dazu bleibe ihm verwehrt, berichtete der Sender CNN am Donnerstag unter Berufung auf Beamte des Ministeriums. Bislang wird Biden die gesetzlich vorgesehene Unterstützung für eine geordnete Amtsübergabe („transition“) von Trumps Regierung verwehrt.

Traditionell wird der gewählte US-Präsident bei der gesamten Kommunikation vom US-Außenministerium unterstützt, daher hätten zahlreiche Länder ihre Glückwunschtelegramme seit dem Wochenende dorthin zugestellt.

Tom Rüdell

Joe Biden stellt Team zusammen

05:23
12.11.2020
Joe Biden trifft seine erste wichtige Personalentscheidung als gewählter Präsident: Der Demokrat will seinen langjährigen Vertrauten Ronald Klain zum Stabschef im Weißen Haus machen.

Biden und Klain haben bereits im Weißen Haus zusammengearbeitet, als der Demokrat noch Vizepräsident unter Barack Obama war: Der heute 59-jährige Klain war zwischen 2009 und 2011 Bidens Stabschef. 2014 machte ihn Obama zum Koordinator der Maßnahmen der US-Regierung in der Ebola-Epidemie. Während der Corona-Pandemie hat sich Klain als Kritiker von Präsident Donald Trump hervorgetan. Biden hat versprochen, der Eindämmung der Pandemie Priorität einzuräumen.

Der linke Senator Bernie Sanders brachte sich unterdessen für das Arbeitsministerium in Stellung. „Wenn ich ein Ressort hätte, das es mir ermöglichen würde, für die Arbeiterfamilien einzutreten und zu kämpfen, würde ich es tun? Ja, würde ich“, sagte Sanders am Mittwoch (Ortszeit) im TV-Sender CNN auf die Frage, ob er den Job des Arbeitsministers annehmen würde, wenn es ein entsprechendes Angebot gäbe. Der 79-Jährige hatte sich wie Biden um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten beworben.

Jörg Tschürtz