Nach Berechnungen von CNN hat der demokratische Kandidat Joe Biden bislang die
Stimmen von 253 Wahlleuten sicher. Am Donnerstagnachmittag (MEZ) stellt sich die Situation so dar:
- Pennsylvania (20): Der Vorsprung für Trump ist mit zunehmender Auszählung von Briefwahlstimmen geschrumpft. Zuletzt waren es bei einem Auszählungsstand von schätzungsweise 91 Prozent 50,4 Prozent für Trump und 48,3 Prozent für Biden.
Sollte Biden das Rennen mithilfe der überwiegend demokratischen Briefwahlstimmen noch machen können, würde ihn das über die benötigte Schwelle von 270 Wahlleuten bringen.
- North Carolina (15): Bei einem Auszählungsstand von schätzungsweise 95 Prozent lag Trump mit 50,1 Prozent vor Biden (48,6 Prozent). In North Carolina werden auch noch Briefwahlstimmen gezählt, die bis zum 12. November eingehen.
- Georgia (16): In dem Südstaat gibt es ein denkbar enges Kopf-an-Kopf-Rennen um die Mehrheit. Bei Auszählung von 96 Prozent der Stimmen führte Trump mit 49,6 Prozent, Biden kam vorläufig auf 49,2 Prozent. Biden liegt derzeit rund 18.500 Stimmen hinter Trump. Rund 60.000 Stimmen müssen noch ausgewertet werden. Da vor allem Stimmen aus dem demokratischen Großraum Atlanta noch zu zählen sind, könnte Biden auch hier noch das Rennen machen.
- Nevada (6): Dort führt Biden bei einem Auszählungsstand von etwa 86 Prozent mit 49,3 Prozent vor Trump (48,7 Prozent).
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Arizona (11): Hier hält das Trump-Lager weiter die Hoffnung hoch, das Ergebnis für Biden noch kippen zu können. Am Donnerstag führte Biden bei einem Auszählungsstand von 86 Prozent mit 50,5 Prozent vor Trump mit 48,1 Prozent.
- Alaska (3): In Alaska führt derzeit, wie zu erwarten, Präsident Trump. Da der Bundesstaat seine Wahllokale als einer der letzten schloss, steht die Auszählung dort laut Angaben von CNN erst bei 47 Prozent. Trump führt den Staat derzeit mit 62,9 Prozent zu 33 Prozent für Biden.
Sarah Cames