Donald Trumps Wahlkampfteam hat in Pennsylvania (20) und Georgia (16) Klagen gegen die Arbeit der Wahlkommissionen eingereicht.
In
Pennsylvania sollen Trumps Wahlbeobachter besseren ZUgang bekommen und die Briefwahlstimmen nicht gezählt werden, die noch nicht eingetroffen sind. Der Gouverneur von Pennsylvania, der Demokrat Tom Wolf, verurteilte die Klage als grundlos. „Bemühungen, den demokratischen Prozess zu untergraben sind einfach schändlich“, sagte Wolf am Mittwochabend (Ortszeit) vor Journalisten. Die für die Durchführung der Wahl zuständige Staatssekretärin Kathy Boockvar erklärte, der Staat werde die Auszählung vorerst transparent und rechtmäßig fortsetzen.
Im Bezirk
Chatham County in Georgia klagt Trump ebenfalls gegen die Briefwahl:Das Gericht solle in dem Bezirk für eine strikte Abtrennung von Briefwahlunterlagen sorgen, die nach dem Ende der Stimmabgabe am Dienstagabend eintrafen.
Trumps Wahlkampfteam begründete den Schritt damit, dass laut einem Beobachter 53 Stimmzettel illegal zum Stapel rechtzeitig eingetroffener Wahlunterlagen hinzugefügt worden seien. In Georgia dürfen - anders als in mehreren anderen Bundesstaaten - per Post verschickte Stimmzettel nur ausgezählt werden, wenn sie vor Schließung der Wahllokale eintrafen.
In
Michigan fordert das Trump-Team, dass die Zählung beendet werden soll.
Tom Rüdell