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Straßburger Kunstmesse auf 2021 verschoben

12:32
26.10.2020
Die Straßburger Kunstmesse ST-ART ist auf den März 2021 verlegt worden. Aufgrund der Corona-Krise könne die Veranstaltung nicht wie geplant vom 27. bis 29. November stattfinden, teilten die Organisatoren am Montag mit. Die 25. Ausgabe soll nun vom 12. bis zum 14. März 2021 organisiert werden.

Die ST-ART ist nach der FIAC in Paris die zweitälteste Kunstmesse Frankreichs. Sie wurde in Straßburg, neben Brüssel eine der «Hauptstädte Europas», mit dem Ziel gegründet, eine europäische Messe zu sein. Knapp ein Viertel der Aussteller kommt aus dem europäischen Ausland, darunter aus Deutschland, Spanien, Italien und Belgien.

In Frankreich verschlechtert sich die Corona-Lage zunehmend. Vor wenigen Tagen hat das Land die Marke von einer Million gemeldeter Fälle seit Beginn der Pandemie überschritten. Seit Samstag gilt in Frankreich von 21.00 Uhr bis 6.00 Uhr eine nächtliche Ausgangssperre, von der rund zwei Drittel der Bevölkerung des Landes mit 67 Millionen Einwohnern betroffen sind.

(dpa)

CDU-Spitze verschiebt Parteitag zur Vorsitzendenwahl ins nächste Jahr

11:56
26.10.2020
Die CDU-Spitze verschiebt angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage den für den 4. Dezember in Stuttgart geplanten Parteitag zur Wahl eines neuen Vorsitzenden ins nächste Jahr. Der Parteitag mit seinen 1001 Delegierten solle im neuen Jahr idealerweise in Präsenz stattfinden, teilte Generalsekretär Paul Ziemiak am Montag nach den Gremiensitzungen mit. Wenn dies nicht möglich sei, solle ein digitaler Parteitag abgehalten werden. Fehle dafür noch eine Gesetzesgrundlage, dann solle es einen digitalen Parteitag mit Vorstellungsrunde und eine anschließende Briefwahl geben.

(dpa)

EU fährt wegen Corona-Lage in Brüssel Betrieb herunter

11:55
26.10.2020
Die Zahl der Treffen zwischen Vertretern der EU-Mitgliedstaaten in Brüssel wird wegen der hohen Corona-Infektionszahlen auf das unbedingt erforderliche Maß zurückgefahren. Weil die zweite Welle der Pandemie die EU-Hauptstadt derzeit mit voller Härte treffe, müsse bei der Organisation von physischen Treffen noch vorsichtiger und mit noch größerer Umsicht vorgegangen werden, teilte ein Sprecher der derzeitigen deutschen EU-Ratspräsidentschaft am Montag mit. Auch virtuelle Sitzungen würden mit Rücksicht auf die Ressourcen des Ratssekretariats und der Präsidentschaft auf prioritäre Themen beschränkt.

Persönlich stattfinden werden demnach nur noch Treffen, die für das Funktionieren der EU oder zur Koordinierung der Covid-19-Krisenreaktion notwendig sind. Dazu gehören zum Beispiel auch die laufende Verhandlungen über das EU-Haushalts- und Wiederaufbaupaket.

«Es ist praktisch ausgeschlossen, ohne persönliche Treffen und Kontakte eine Einigung zwischen den EU-Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament zu finden», erklärte der Sprecher dazu. Angesichts der schnellen Ausbreitung der Pandemie müsse das gemeinsame Ziel bleiben, die Verhandlungen so schnell wie möglich zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen und europäische Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Belgien zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern Europas. Allein in der Region Brüssel wurden zuletzt 1770 Infektionen pro 100 000 Einwohner in 14 Tagen gemeldet.

(dpa)

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