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20201104114857

Nach Corona-Chaos: Heidenheim leitet keine rechtlichen Schritte ein

11:47
04.11.2020
 Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim wird nach der Verwirrung um mehrere Corona-Tests vor knapp zwei Wochen keine rechtlichen Schritte gegen das zuständige Labor einleiten. «Der Vorfall ist in der Zwischenzeit von der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb der DFL aufgearbeitet worden. Das für die falschen Testergebnisse verantwortliche Labor hat der DFL gegenüber Fehler eingeräumt», sagte der Vorstandsvorsitzende des Clubs, Holger Sanwald, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben daraufhin einen Laborwechsel geprüft, was nicht möglich gewesen ist. Daher haben wir uns mit dem zuständigen Labor auf einen verbesserten Prozess beim Ablauf der Testungen verständigt.»

Im Vorfeld des Heimspiels gegen den VfL Osnabrück (1:1) am 25. Oktober waren vier Spieler und ein Mitglied des Trainer- und Funktionsteams der Heidenheimer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Verein ließ daraufhin zwei weitere Testreihen durch das Klinikum Heidenheim durchführen, die allesamt alle negativ waren. Letztlich konnten alle Profis in der Partie eingesetzt werden. Die Vorbereitung sei aber «empfindlich gestört» worden, sagte Sanwald.

(dpa/lsw)

Nach Corona-Chaos: Heidenheim leitet keine rechtlichen Schritte ein

11:46
04.11.2020
Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim wird nach der Verwirrung um mehrere Corona-Tests vor knapp zwei Wochen keine rechtlichen Schritte gegen das zuständige Labor einleiten. «Der Vorfall ist in der Zwischenzeit von der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb der DFL aufgearbeitet worden. Das für die falschen Testergebnisse verantwortliche Labor hat der DFL gegenüber Fehler eingeräumt», sagte der Vorstandsvorsitzende des Clubs, Holger Sanwald, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben daraufhin einen Laborwechsel geprüft, was nicht möglich gewesen ist. Daher haben wir uns mit dem zuständigen Labor auf einen verbesserten Prozess beim Ablauf der Testungen verständigt.»

Im Vorfeld des Heimspiels gegen den VfL Osnabrück (1:1) am 25. Oktober waren vier Spieler und ein Mitglied des Trainer- und Funktionsteams der Heidenheimer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Verein ließ daraufhin zwei weitere Testreihen durch das Klinikum Heidenheim durchführen, die allesamt alle negativ waren. Letztlich konnten alle Profis in der Partie eingesetzt werden. Die Vorbereitung sei aber «empfindlich gestört» worden, sagte Sanwald.

(dpa/lsw)

Landtagspräsidentin Aras: Zwangsgeld für Maskenverweigerer im Landtag

11:46
04.11.2020
Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) möchte notfalls mit Geldstrafen gegen Maskenverweigerer im Landtag vorgehen. «Außerhalb des Saals kann ich ein Zwangsgeld von 250 Euro verhängen, in Wiederholungsfällen bis zu 800 Euro», sagte Aras der «Südwest Presse», der «Badischen Zeitung» und den «Badischen Neuesten Nachrichten» (Mittwoch). Bei Verstößen innerhalb des Plenarsaals habe sie dagegen das Mittel der Ordnungsrufe, bis hin zum Ausschluss von einer Sitzung.

Die meisten Abgeordneten halten sich laut Aras aber an die seit rund zwei Wochen geltende Maskenpflicht im Landtag, sechs Abgeordnete seien davon befreit. Es gebe jedoch «einige wenige, die sich nicht gut an die Maskenpflicht halten.» Namentlich nannte die Landtagspräsidentin die beiden ehemaligen AfD-Abgeordneten Wolfgang Gedeon und Heinrich Fiechtner. Diese würden im Landtag wiederholt mit Provokationen auffallen.

Die fraktionslosen Politiker sollen zudem im Landtag Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt haben. Es könne strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, wenn jemand ein Attest wissentlich unrichtig ausstellen würde und dieses Attest dann einer Behörde vorgelegt werde, sagte Aras. Zudem würden berufsrechtliche Konsequenzen drohen.

(dpa/lsw)

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