Letztes Update:
20201103190743

2450 Menschen im Südwesten neu mit dem Coronavirus infiziert

17:19
03.11.2020
In Baden-Württemberg haben sich nach jüngsten Angaben aus dem Landesgesundheitsamt 2450 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckten Personen auf 87 898, wie die Behörde am Dienstag mitteilte (Stand 16.00 Uhr).

253 schwer Erkrankte befinden sich demzufolge derzeit in intensivmedizinischer Behandlung. 139 von ihnen würden invasiv beatmet. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Gestorbenen stieg um elf auf 2055. Als genesen gelten den Angaben zufolge 57 828 Menschen.

Landesweit liegt der Wert für Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen inzwischen bei 119,6, etwas höher als am Vortag (116,7). Den höchsten Wert weist den Angaben zufolge weiterhin der Stadtkreis Heilbronn mit 192 auf.

(dpa/lsw)

Wieder EU-Videogipfel zu Corona am 19. November

17:20
03.11.2020
Über die Zuspitzung der Corona-Pandemie beraten am 19. November erneut die EU-Staats- und Regierungschefs. EU-Ratschef Charles Michel habe eine weitere Videokonferenz einberufen, teilte ein Sprecher am Dienstag auf Twitter mit. Die 27 Staatenlenker hatten verabredet, die Entwicklung der Pandemie und mögliche gemeinsame Gegenmaßnahmen regelmäßig zu besprechen. Vorige Woche hatten sie bei einer ersten Videokonferenz eine enge Abstimmung der Strategien beim Testen, bei der Kontaktverfolgung und beim Impfen vereinbart.

(dpa)

Teil-Lockdown: Bundespolizei ermahnt fast 3000 Bürger wegen Verstößen

16:54
03.11.2020
Die Bundespolizei hat am ersten Tag der neuen Kontaktbeschränkungen 2989 Bürger wegen Verstößen gegen die Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus ermahnt. Wie das Bundespolizeipräsidium in Potsdam am Dienstag mitteilte, informierten die Einsatzkräfte am Montag bundesweit in 26 Fällen die örtlichen Gesundheitsämter, um ein Bußgeldverfahren einzuleiten. Insgesamt seien rund 6000 Bundespolizisten unterwegs gewesen, um an den Landesgrenzen, in Zügen, in Bahnhöfen und auf Flughäfen auf Quarantänevorschriften hinzuweisen und Menschen ohne Mund-Nase-Schutz anzusprechen.

In Offenburg gerieten sie dabei den Angaben zufolge an einen 51 Jahre alten Mann aus der Reichsbürger-Szene. Der einschlägig vorbestrafte Mann weigerte sich demnach vehement, im Zug eine Alltagsmaske aufzusetzen. Als er daraufhin gezwungen wurde, den Zug zu verlassen, schrie er laut Bundespolizei auf dem Bahnsteig und versuchte, die Einsatzkräfte zu schlagen und zu treten. Die Polizei habe daraufhin Pfefferspray eingesetzt und ihn gefesselt zur Wache gebracht. In Dortmund fiel laut Polizei ein 21 Jahre alter Nigerianer auf. Nachdem er sich konsequent geweigert habe, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen sei bei der Feststellung seiner Personalien aufgefallen, dass der in Italien gemeldete Mann keine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland habe.

Seit Montag gelten in Deutschland neue Kontaktbeschränkungen, die noch bis Monatsende andauern sollen. Die Verordnungen der einzelnen Bundesländer dazu sind unterschiedlich, zielen aber alle darauf ab, vor allem Kontakte im privaten Umfeld zu reduzieren, um damit eine schnelle Verbreitung des Virus zu vermeiden.

(dpa)

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