Letztes Update:
20201102101441

CDU im Bundestag warnt vor verzweifelten Jugendlichen bei Ausbildung

09:32
02.11.2020
Die CDU im Bundestag hat vor einem Jahrgang von Schulabgängern ohne berufliche Orientierung gewarnt. «Im kommenden Ausbildungsjahr droht es viele verzweifelte Jugendliche zu geben», sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Peter Weiß (CDU), der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Berufsorientierung und Betriebspraktika fielen in der Corona-Krise reihenweise weg. «Die Bundesagentur für Arbeit konzentriert alle ihre Personalkapazitäten auf das Kurzarbeitergeld», sagte Weiß. Dabei seien die Angebot für junge Menschen auf dem Weg in den Beruf enorm wichtig. In den Arbeitsagenturen solle wieder verstärkt Personal dafür bereitgestellt werden. «Den Betrieben müssen wir sagen: Bietet Betriebspraktika an.»

(dpa)

Merkel stellt sich den Fragen zu Corona-Maßnahmen

09:30
02.11.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat kurzfristig zu einer Pressekonferenz zu den Corona-Maßnahmen eingeladen. Nach der Sitzung des Corona-Kabinetts der Bundesregierung will sie sich am frühen Montagnachmittag (14.00 Uhr) in der Bundespressekonferenz in Berlin den Fragen dazu stellen. Die turnusmäßige Regierungspressekonferenz mit den Sprechern der Ministerien entfällt dafür.

(dpa)

Verschärfte Corona-Verordnung im Südwesten tritt in Kraft

09:21
02.11.2020
Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, tritt am Montag eine verschärfte Verordnung in Baden-Württemberg in Kraft. Durch sie ist festgelegt, dass die gesamte Gastronomie im Land bis Ende November schließen muss. Auch Kultureinrichtungen wie Kinos und Theater bleiben geschlossen.

Die Landesregierung begründet die Maßnahmen mit der «besorgniserregenden Entwicklung» des Infektionsgeschehens in Baden-Württemberg. «Der exponentielle Anstieg der Neuinfektionen, die schon jetzt hohe Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten im Land und der Umstand, dass eine umfassende Nachverfolgung von Infektionsketten nicht mehr gewährleistet werden kann», machten weitere Maßnahmen erforderlich, teilte ein Sprecher der Regierung am Sonntag mit. Dies alles sei notwendig für eine flächendeckende Reduzierung des Infektionsgeschehens und zur Abwehr einer akuten Gefahrenlage.

So gibt es etwa ab Montag auch Beschränkungen beim Einkaufen im Einzelhandel. In Geschäften darf sich pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche nur noch ein Kunde aufhalten. Hat ein Geschäft weniger Fläche, ist nur ein Kunde im Laden erlaubt. Ausgenommen sind etwa Kinder in Begleitung ihrer Eltern. Auch Mitarbeiter werden bei der Regelung nicht mitgezählt.

Ebenso gibt es Beschränkungen für Treffen im öffentlichen Raum. Hier dürfen nicht mehr als zehn Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen. Ausgenommen von der Regelung zur Zahl der Haushalte sind Ehegatten, Lebenspartner und Verwandte in direkter Linie. Die Anzahl von zehn Personen darf dabei dennoch nicht überschritten werden. Gleiches soll zudem in privaten Räumen gelten. Sollten aber mehr als zehn Personen in einem Haushalt leben, bleibt dies mit der neuen Regelung weiter erlaubt.

(dpa/lsw)

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