Letztes Update:
20201101140851

Wegen Corona-Fall: SC Freiburg II gegen Alzenau abgesagt

13:07
01.11.2020
Das für Sonntag angesetzte Spiel der Fußball-Regionalliga Südwest zwischen dem SC Freiburg II und Bayern Alzenau musste wegen einer Corona-Infektion kurzfristig abgesagt werden. Ein Freiburger Spieler sei an Covid-19 erkrankt, teilte die Liga am Mittag rund zwei Stunden vor dem geplanten Anpfiff mit. Zurzeit werde versucht, die Kontakte des Spielers nachzuverfolgen. Ein Nachholtermin für die Partie des 12. Spieltags stehe noch nicht fest.

(dpa/lsw)

Verschärfte Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg verkündet

12:56
01.11.2020
Die baden-württembergische Landesregierung hat am Sonntag eine verschärfte Corona-Verordnung verkündet. Sie tritt am Montag in Kraft und soll bis Ende November gelten, wie die Regierung auf ihrer Webseite bekanntgab. Die Verordnung schreibt unter anderem die Schließung von Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen vor. Zudem gelten strengere Kontaktbeschränkungen.

(dpa/lsw)

Drosten: Corona-Pandemie ist Ostern nicht vorbei

12:55
01.11.2020
Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité erwartet trotz des Teil-Lockdowns zur Bekämpfung der Corona-Pandemie keine schnelle Normalisierung. «Sicher ist: Ostern ist die Pandemie nicht beendet», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Aber spätestens im Sommer wird sich unser Leben deutlich zum Positiven verändern können – wenn wir jetzt die akut steigenden Ansteckungszahlen in den Griff bekommen.» Für richtig hält er demnach die politische Entscheidung, Schulen in der Krise weiter geöffnet zu halten.

Helfen im Kampf gegen die Pandemie könne die weitere Verbreitung von Schnelltests, sagte Drosten. «Wenn sie in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, können wir gefährdete Gruppen sehr regelmäßig und niederschwellig testen», sagte er der Zeitung. «Außerdem lässt sich nicht nur feststellen, ob jemand infiziert ist, sondern auch, ob er infektiös ist. Das kann den Umgang mit Quarantäne oder Kontaktverboten erleichtern.» Dann sei beispielsweise ein vorzeitiges Ende einer Isolierung denkbar. Einen verstärkten Einsatz der Tests erwarte er in wenigen Wochen.

Drosten riet im Alltag zu konsequenter Vorsicht: «Am besten wäre es, wir täten alle so, als wären wir infiziert und wollten andere vor Ansteckung schützen.» Zugleich lasse sich der Spieß umdrehen, indem man so tue, als sei «der andere infiziert und wir wollten uns selbst schützen. Daraus ergibt sich unser Verhalten».

(dpa)

Umfrage: Bundesbürger mit Merkels Corona-Kommunikation zufrieden

11:29
01.11.2020
Mehr als die Hälfte der Bundesbürger sind nach einer Umfrage mit den Erläuterungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Corona-Pandemie zufrieden. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Civey für die «Augsburger Allgemeine» (Montag) bescheinigten ihr 61,8 Prozent der Befragten eine gute Kommunikation. Unzufrieden sind dagegen drei von zehn Deutschen.

Betrachtet man die im Bundestag vertretenen Parteien, zeigen sich lediglich die Anhänger von AfD und FDP mehrheitlich unzufrieden mit der Kommunikation der Kanzlerin: Knapp neun von zehn AfD-Wählern und sieben von zehn FDP-Sympathisanten sehen dies so. Anhänger von Union, Grünen und SPD stellen sich dagegen klar hinter Merkel. Die größte Zufriedenheit herrscht mit 83,5 Prozent bei Wählern von CDU und CSU.

(dpa)

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