Letztes Update:
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Schlösser, Gärten und Wilhelma schon ab Samstag geschlossen

17:25
29.10.2020
Die staatlichen Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg werden wegen der Corona-Pandemie schon ab Samstag geschlossen. Die Schließung zunächst bis Ende November gelte auch für die Wilhelma in Stuttgart sowie das Blühende Barock in Ludwigsburg, teilte das Finanzministerium am Donnerstag mit. «Das Land nimmt so seine Verantwortung wahr, um die Verbreitung des Corona-Virus möglichst schnell und effektiv einzudämmen, weshalb die Schließung bereits am Wochenende erfolgt und nicht erst zu Beginn der kommenden Woche», hieß es. Bei zahlreichen Monumenten der Schlösserverwaltung sind die Innenräume bereits seit dem 24. Oktober für Besucher geschlossen. Ab Samstag gilt dies nun auch für Gärten und Parks.

(dpa/lsw)

Polizei empfiehlt Verzicht auf «Süßigkeitenjagd» zu Halloween

16:39
29.10.2020
Die Drohung «Süßes, sonst gibt’s Saures» sollte man besser bleiben lassen: Die Polizei empfiehlt Kindern und Halloween-Fans, die diesjährige «Süßigkeitenjagd» ausfallen zu lassen. Wer dennoch um die Häuser ziehe, um Schokolade zu ergattern, solle sich dabei an einige Regeln halten, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Donnerstag mit.

«Wenn am Samstag gruselige Gestalten an der Haustüre klingeln, könnten pandemiebedingt viele Türen geschlossen bleiben», teilte die Polizei weiter mit. Zwar seien Streiche üblich, wenn Kinder keine Süßigkeiten erhalten, vor allem aber in diesem Jahr solle man Verständnis für geschlossene Türen haben, hieß es weiter in der Mitteilung. Gerade weil einige Streiche in der Vergangenheit zu weit gingen, betonte die Polizei: «Halloween ist kein Freibrief für Straftaten».

Außerdem verweist Polizei auf die Einhaltung von Infektionsschutzmaßnahmen, wie dem Tragen einer Maske. Die Maßnahmen gelten demnach auch an Halloween für Kinder, die in der Nacht vom 31. Oktober auf 1. November durch die Straßen ziehen und an Häusern klingeln.

(dpa)

FDP will trotz Corona-Pandemie noch am Dreikönigstreffen festhalten

16:11
29.10.2020
Trotz der steigenden Infektionszahlen und drastischen Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens hält die FDP an ihren Plänen für ihr traditionelles Dreikönigstreffen am 6.
Januar in Stuttgart fest. «Wir sind da unbeirrt», sagte der
baden-württembergische FDP-Vorsitzende Michael Theurer am Donnerstag. «Wir wollen, dass das Treffen stattfindet.» Zuvor hatte bereits das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» darüber berichtet.

Natürlich gehe die Partei davon aus, mit deutlich weniger Teilnehmern im Stuttgarter Staatstheater zu planen als bislang. «Im Notfall müssen wir die Veranstaltung als Stream nach draußen übertragen», sagte Theurer. Doch das Treffen finde seit 1866 in jedem Jahr statt und sei nur durch die Weltkriege und die Nazizeit unterbrochen worden. «Eine so wichtige Institution der deutschen Demokratiegeschichte darf nicht der Pandemie zum Opfer fallen», sagte Theurer dem «Spiegel».

Die traditionelle Dreikönigskundgebung der Bundespartei findet alljährlich im Stuttgarter Opernhaus statt. Seit vielen Jahrzehnten starten die Liberalen am 6. Januar im Südwesten politisch in das neue Jahr. Bereits 1866 traf sich ein Vorläufer der FDP, die Württembergische Volkspartei, in Stuttgart zur ersten «Dreikönigsparade». Bei der Zusammenkunft will sich die FDP traditionell auf die Werte liberaler Geisteshaltung besinnen und zum Auftakt des neuen Jahres Selbstbewusstsein demonstrieren.

(dpa)

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