"Ich habe eine klare Vorstellung davon, wie wir es angehen sollen. Ich habe einen Plan, mit dem ich in circa einer Stunde vor die Mannschaft trete. Aber ich muss mich auch zügeln. Denn wir haben wenig Zeit. Im Fokus steht das Pokalspiel. Wir wollen einen weiteren Schritt Richtung Berlin gehen", so Hoeneß.
Ein pragmatischer Ansatz, der zugrunde legt, dass es erst einmal dauern wird, ehe Hoeneß der Mannschaft seine Vorstellungen, sein Bild des Fußball übermitteln können wird. Er wird unterstützt von David Krecidlo, der Hoeneß wie zuvor in Hoffenheim assistieren wird. Dazu bleibt das Trainerteam, das noch da ist. Man werde sich "nach der Woche Gedanken machen, ob es da noch Ergänzungen braucht."
Hoeneß betont noch einmal, dass es für ihn "etwas Besonderes und eine Ehre ist", den VfB zu trainieren. "Die Mannschaft hat Potenzial und eine hohe individuelle Qualität. Das müssen wir wieder heben. Aber nur um individuelle Qualität darf es nicht gehen. Gegen den VfB zu spielen war für mich immer unangenehm. Dieses Unangenehme müssen wir wieder zutage fördern."