Grischa Prömel ist bekannt für seine körperbetonte Spielweise. Doch offensichtlich verfügt er auch über ein ordentliches Maß an Cleverness. Am nächsten Samstag (2. Mai) trifft die TSG Hoffenheim, der aktuelle Club des Mittelfeldakteurs, auf den VfB Stuttgart. Das ist nicht nur der nächste Arbeitgeber von Grischa Prömel, sondern zudem der punktgleiche Konkurrent im Kampf um einen Platz in der Champions League. Im Duell zwischen der TSG und dem VfB hätte Prömel folglich nur verlieren können - weshalb er es vorzog, lieber gar nicht dabei zu sein. Nach seiner Einwechslung holte sich der Hoffenheimer beim 2:1-Sieg der TSG beim Hamburger SV durch ein Foul an Nicolai Remberg im gegnerischen Strafraum die fünfte Gelbe Karte ab und wird nun gegen den VfB Stuttgart fehlen. Ebenfalls gesperrt ist dann TSG-Innenverteidiger Robin Hranac, auch er nach der fünften Gelben Karte.
Jochen Klingovsky