Alexander Wehrle hat in seiner Rede bei der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart die eine oder andere Spitze verteilt. Zunächst erinnerte der Vorstandsvorsitzende der VfB AG an den Poker mit dem FC Bayern im vergangenen Sommer. Es ging um Nick Woltemade, der am Ende für über 80 Millionen Euro zu Newcastle United gewechselt ist. Zuvor hatte der FC Bayern Angebote abgegeben. Damals, meinte Wehrle, habe es Meinungen gegeben, dass der VfB froh sein müsse, wenn er Woltemade an den großen Rivalen abgeben könne - "gefühlt für eine größere Butterbrezel".
Auch der Weltverband Fifa war Part von Wehrles Rede. Der Vorstandschef des VfB sagte: "Fußball ist ein Spiel, das selbst die Fifa nicht zerstören kann."
Und dann ging es noch um die Stuttgarter Kickers. Wehrle rief die Mitglieder auf, in der kommenden Bundesligasaison zahlreich zu den Heimspielen der VfB-Frauen zu gehen. Diese finden im Gazistadion auf der Waldau statt, also in der Heimstätte der Blauen. Der VfB hofft offiziell auf einen Zuschauerschnitt von rund 2000. Wehrle will aber mehr - und sagte: "Die Kickers hatten zuletzt einen Schnitt von rund 4000." Er forderte: "Das sollten wir uns nicht gefallen lassen."