Die Generalprobe ging am Wochenende mit dem 1:2 gegen das Zweitliga-Schlusslicht Greuther Fürth vor eigenem Publikum daneben – doch den Titel des amtierenden Pokalschrecks darf sich Holstein Kiel weiter zuschreiben. Immerhin hat das Team von Trainer Marcel Rapp im aktuellen Wettbewerb die Erstligisten VfL Wolfsburg sowie den Hamburger SV jeweils in deren Stadion aus dem Pokal gekegelt.
„Wir freuen uns auf ein schweres, herausforderndes Spiel“, sagt Rapp nun vor dem Viertelfinalspiel an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) gegen den VfB: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass der VfB oft den Ball hat. Aber nur mit Verteidigen geht es für uns auch nicht. Es spricht eigentlich nichts für uns. Doch in einem Spiel ist alles möglich.“
Das sieht auch Holstein-Kapitän Steven Skryzbski so. „Wir wissen, dass wir auf ein deutsches Topteam treffen, und alles raushauen müssen, um in der Lage zu sein, vielleicht die Sensation zu schaffen.“
Heiko Hinrichsen