Hiroki Ito wollte erst einmal nichts hören, nichts sehen - und auch nicht sprechen. Der VfB-Verteidiger trottete wortlos vom Platz. Mit dem Ausscheiden in Leverkusen musste der Japaner innerhalb weniger Tage die zweite Enttäuschung hinnehmen. Erst kam die Viertelfinal-Niederlage mit der Nationalmannschaft gegen den Iran beim Asien-Cup (1:2), jetzt das 2:3 im Viertelfinale des DFB-Pokals bei Bayer. Ito, der für die Stuttgarter gleich in der Startelf stand, erhielt nach dem Spiel in der Bayarena aber ein Lob von Sportdirektor Fabian Wohlgemuth: „Er hat unserem Spiel in der Defensive gutgetan. Nach zwei Tagen bei uns und sechswöchiger Abwesenheit war das eine sehr gute Leistung.“
Sportredaktion