Der SC Freiburg wird am Samstag gegen den VfB nicht im roten Heimtrikot auflaufen, sondern zum weißen Ausweichtrikot greifen. Der Grund für die ungewöhnliche Maßnahme: Da die Stuttgarter in grün spielen, könnten Profis mit einer Rot-Grün-Schwäche Probleme bekommen. „Ich finde das eine gute Idee“, sagte Freiburg-Trainer Christian Streich: „Nicht, dass einer dem anderen den Ball zuspielt, weil er nicht sieht, dass es der gegnerische Spieler ist. Es ist eine Problematik, deshalb haben schon einige Spieler geschwitzt in den letzten Jahren.“ Die von der Schwäche betroffenen SC-Profis wollten die Freiburger nicht nennen. Pressesprecher Sascha Glunk betonte jedoch, dass „neun Prozent der Männer an der Schwäche leiden“. Mit zwei betroffenen Spielern im Team komme man daher rein statistisch gut hin.
Sportredaktion