Markus Fiedler reagierte mit einer Mischung aus Ärger und Verständnis auf den Spielabbruch des VfB II im Regionalligaspiel beim TSV Schott Mainz. „Das ist schon sehr ärgerlich, aber letztendlich war es höhere Gewalt und die einzig richtige Entscheidung“, sagte der Coach der U21. Nach 78 Spielminuten hatte beim Stand von 0:0 ein heftiges Gewitter begonnen. Aus der Unterbrechung wurde ein Abbruch. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Fiedler ist sich nicht ganz sicher, wie er die Neuansetzung einordnen soll: „Auf der einen Seite haben wir die Chance, in 90 Minuten drei Punkte zu holen, auf der anderen Seite hat am Mittwoch nicht viel gefehlt und wir hätten immerhin einen Punkt mitgenommen.“ In den 78 Spielminuten sah er einen „offenen Schlagabtausch“, in dem seine Mannschaft vor allem nach der Pause nicht die gewünschte Dominanz entwickelt habe und das Ergebnis täuscht: „Ich habe jeweils fünf gute Chancen für beide Teams gesehen.“
Sportredaktion