Der VfB Stuttgart muss 205.000 Euro Strafe wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger zahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Bis zu 68.100 Euro davon kann der Verein für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.
Ursache für die hohe Strafe waren die beiden Relegationsspiele gegen den Hamburger SV, bei denen die Stuttgarter Fans insgesamt mehr als 200 pyrotechnische Gegenstände abbrannten. Das Urteil ist nach Zustimmung des Vereins rechtskräftig.
Für den VfB ist es bereits die zweite hohe Strafe, die er in Folge des Abbrennens von Pyrotechnik seiner Anhänger zahlen muss. Erst vor wenigen Wochen war der Club zur Zahlung von 249.000 Euro verurteilt worden. Inklusive der neuen Strafe sind es nun 522.000 Euro, die der VfB in der vergangenen Saison an Strafzahlungen aufbringen musste.