Letztes Update:
20201117163103

97 neue Corona-Infektionen im Saarland

19:05
13.10.2020
Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen ist im Saarland innerhalb eines Tages um 97 Fälle auf 3912 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken am Dienstag mit (Stand: 18.00 Uhr). Zum Vergleich: Am Montag war die Zahl um 45 gestiegen. Die Zahl der bestätigten Todesfälle lag am Dienstag unverändert bei 177.

Überstanden haben das Virus im Saarland seit Beginn der Pandemie 3279 Menschen. Damit sind im Bundesland aktuell 456 Menschen aktiv infiziert. Von den an Covid-19 Erkrankten werden aktuell 22 stationär behandelt – 10 von ihnen intensivmedizinisch.

1482 positiv bestätigte Fälle meldete der Regionalverband Saarbrücken. 363 sind es im Kreis Merzig-Wadern. 451 Menschen im Kreis Neunkirchen sind nachweislich mit Corona infiziert, 777 im Kreis Saarlouis und im Saarpfalz-Kreis 546. Im Kreis St. Wendel gibt es insgesamt 293 bestätigte Fälle.

Sarah Cames

Johnson zeigt sich beratungsresistent

19:07
13.10.2020
Die britische Regierung sieht von drastischen Corona-Einschränkungen ab – obwohl ihre eigenen Berater solche empfehlen. Boris Johnson droht die Fehler vom Frühjahr zu wiederholen.

Sarah Cames

Französische Politiker: Grenzschließungen wegen Corona vermeiden

16:54
13.10.2020
Französische Politiker haben in der Debatte um eine mögliche Wiedereinführung von Grenzkontrollen im Kampf gegen das Corona-Virus vor erneutem Chaos gewarnt. „Neue Grenzschließungen und eine Rückkehr zu einer ähnlichen Situation wie im Frühjahr dieses Jahres müssen unter allen Umständen vermieden werden“, sagte der französische Vorsitzende der deutsch-französischen Parlamentarier-Versammlung, Christophe Arend, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Er betonte, dass angesichts der Pandemie eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit nötig sei, vor allem im medizinischen Bereich. Der Präsident des Département-Rats von Haut-Rhin im Südelsass, Rémy With, erklärte, die Grenzschließung im Frühjahr habe auf allen Seiten zu Problemen für die Menschen geführt. Er sprach sich für ein koordiniertes Vorgehen der Länder in der Region aus.

Zu Beginn der Pandemie waren im März die Grenzen zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich geschlossen worden. Grenzgänger, die im jeweils anderen Land arbeiteten, durften die Grenze während der Schließung passieren - da ein Großteil der Grenzübergänge aber geschlossen war, kam es zu langen Staus und Wartezeiten. Außerdem mussten die Menschen Ausgangsbescheinigungen und Nachweise über den Arbeits- oder Wohnort mit sich führen. Unverheiratete Paare und auch Familien waren über Wochen getrennt, da für einen Grenzübertritt ein wichtiger Grund nachgewiesen werden musste. Erst Mitte Juni wurden die Regeln für eine Einreise in das jeweils andere Land wieder gelockert.

Die französische Region Grand Est, zu der unter anderem auch das Elsass und Lothringen gehören, ist derzeit als einzige Region Kontinentalfrankreichs vom Robert Koch-Institut nicht als Risikogebiet eingestuft. Jedoch steigt die Zahl der Neuinfektionen auch dort. 

Sarah Cames