Letztes Update:
20201117163103

Mainz: Streit um Maskenpflicht eskaliert

13:06
13.10.2020
Nach einem Streit wegen der Maskenpflicht ist ein Mann an einer Bushaltestelle in Mainz geschlagen und leicht verletzt worden. Der 35 Jahre alte Schläger habe kurz zuvor bei einer Busfahrt keine Maske getragen und sei daraufhin von einem älteren Herrn angesprochen worden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Daraufhin soll der 35-Jährige diesen beschimpft haben, ein 54 Jahre alter Fahrgast ging dazwischen. An einer Bushaltestelle stiegen der 54-Jährige und der 35-Jährige aus, dort ging der Jüngere mit Fäusten auf den Älteren los. Laut Polizei muss sich der Täter wegen Körperverletzung und der Verletzung der Maskenpflicht verantworten. 

Sarah Cames

Strengere Regeln in Frankreich erwartet

10:12
13.10.2020
Frankreich erwartet mit Blick auf ein TV-Interview mit Präsident Emmanuel Macron strengere Maßnahmen im Kampf gegen Corona. „Alles ist vorstellbar. (...) Nichts wird ausgeschlossen“, sagte die Beigeordnete Ministerin im Innenministerium, Marlène Schiappa, am Dienstag auf die Frage nach einer möglichen abendlichen Ausgangssperre dem Sender LCI. Es gebe viele Menschen, die sich an die aktuellen Maßnahmen hielten, aber das reiche nicht. Es lägen daher durchaus andere Maßnahmen auf dem Tisch, die regional in Betracht kämen, sagte Schiappa.

Macron will sich am Mittwochabend in einem Interview im französischen Fernsehen äußern. Die Corona-Lage im Land verschlechtert sich seit Wochen. Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnern hatte am Samstag annähernd 27 000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet - ein Rekord. In zahlreichen französischen Metropolen, darunter Paris und Lyon, gilt die höchste Corona-Warnstufe. Bars sind geschlossen, in Restaurants gelten strengere Hygienemaßnahmen.

Teddy Jaans

Italien verschärft Corona-Schutzmaßnahmen

05:58
13.10.2020
Die italienische Regierung verschärft die Schutzmaßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiter. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa in der Nacht zu Dienstag berichtete, schränkt Rom vor allem private Partys drinnen und draußen stark ein. Das gehe aus einem Dekret hervor, das Ministerpräsident Giuseppe Conte unterzeichnet habe.

In Lokalen und Discos sind danach Partys verboten. Feste nach Zeremonien, etwa Hochzeiten, würden auf 30 Teilnehmer beschränkt. Außerdem empfehle die Regierung den rund 60 Millionen Bürgern, auch daheim auf alle Abendessen und andere Treffen mit mehr als sechs haushaltsfremden Teilnehmern ganz zu verzichten.

Teddy Jaans