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„Maximale Alarmstufe“ wegen Corona in weiteren französischen Städten

16:55
08.10.2020
Frankreichs Regierung hat wegen der besorgniserregenden Corona-Lage für weitere Städte die „maximale Alarmstufe“ ausgerufen. Diese gelte ab Samstag in Lille, Grenoble, Lyon und Saint-Etienne, kündigte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstagabend an. „Die Situation hat sich in den letzten Tagen in mehreren Metropolen verschlechtert“, sagte der Minister.

Die „maximale Alarmstufe“ gilt bisher in der Hauptstadt Paris, in der südfranzösischen Metropole Marseille und im Überseegebiet Guadeloupe. Sie ist die letzte Stufe vor dem Gesundheitsnotstand. Als Konsequenz aus der Einstufung müssen in der Regel Bars und Cafés schließen, es gibt weitere Einschränkungen etwa bei Turnhallen oder Schwimmbädern. In Restaurants gelten strengere Hygienemaßnahmen.

„Die Gesundheitssituation in Frankreich verschlechtert sich weiter“, warnte Véran. Wer Freunde oder Familie empfangen wolle, müsse Abstand halten und die Maske tragen. Véran betonte gleichzeitig, dass es auch gute Nachrichten gebe: Die Situation in Nizza habe sich deutlich verbessert. Auch in Bordeaux, Rennes und Marseille sei eine positive Entwicklung zu beobachten.

dpa

Schnell steigende Corona-Zahlen in Italien

16:39
08.10.2020
Italien verschärft wegen steigender Corona-Zahlen die Einreisebestimmungen unter anderen für Menschen aus Großbritannien, Belgien und den Niederlanden. In dem Mittelmeerland selbst gab es am Donnerstag den zweiten Tag in Folge einen steilen Anstieg der Neuinfektionen auf nun fast 4500 Fälle an einem Tag.

In Italien müssen neben Briten unter anderen auch Reisende aus Tschechien, aus ganz Frankreich und Spanien bei der Ankunft einen negativen Corona-Test vorlegen, wie aus der am Donnerstag in Rom veröffentlichen Anordnung des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Der Test darf nicht älter sein als 72 Stunden. Alternativ kann die medizinische Kontrolle bei der Einreise durchgeführt werden.

Solche Bestimmungen galten schon länger für Reisende aus Griechenland, Malta und Kroatien, die jetzt aber nicht mehr auf dieser Liste stehen, wie das Außenministerium in Rom erläuterte. Reisende aus Deutschland können bisher weiter ohne besondere Tests oder Quarantäne nach Italien fahren.

In dem Mittelmeerland selbst stiegen die Infektionszahlen am Donnerstag noch einmal deutlich an. Die Behörden zählten in dem 60-Millionen-Einwohner-Land 4458 neue Ansteckungen in 24 Stunden. Es gab 22 neue Corona-Tote. Schon am Vortag hatten die Behörden einen sprunghaften Anstieg um rund 1000 Infektionsfälle in Italien registriert. So hoch wie aktuell war dieser Wert seit dem 11. April nicht mehr gewesen. Als Gesamtzahl der Infektionen mit Sars-CoV-2 gibt Italien nun fast 340.000 an.

dpa

Hamilton besorgt über Corona-Fall bei Formel-1-Team Mercedes

16:38
08.10.2020
Lewis Hamilton hat sich nach dem Corona-Fall beim Formel-1-Team Mercedes besorgt gezeigt. „Es ist wichtig für jeden auf der Welt, daran erinnert zu werden, dass diese Sache noch da ist und nicht verschwunden“, sagte der sechsmalige Weltmeister vor dem Grand Prix der Eifel auf dem Nürburgring am Sonntag (14.10 Uhr/RTL und Sky) über das Virus. Man müsse weiter den Mund-Nasen-Schutz tragen, die Hände waschen und Abstand halten. Mercedes hatte zuvor den Corona-Fall eines Teammitglieds gemeldet. Die Fahrer Hamilton und Valtteri Bottas sind den Angaben zufolge nicht betroffen.

dpa