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20201117163103

US-Generäle wegen Corona-Kontakts in Quarantäne

18:10
06.10.2020
In den USA haben sich Medienberichten zufolge mehrere hochrangige Generäle, darunter Generalstabschef Mark Milley, wegen eines Corona-Kontakts vorsorglich in Quarantäne begeben. Die Top-Militärs arbeiteten bis auf Weiteres von Zuhause, berichteten am Dienstag unter anderem der Sender CNN sowie die Zeitungen „New York Times“ und „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Kreise im Verteidigungsministerium. Bislang seien bei keinem Mitglied der Führung der Streitkräfte Symptome aufgetreten, hieß es weiter.

Die Generäle hatten den Berichten zufolge vergangene Woche im Pentagon an Besprechungen teilgenommen, bei denen auch der Vizechef der Küstenwache, Admiral Charles Ray, zugegen war. Bei Ray war ein Test auf das Coronavirus nach Angaben der Küstenwache am Montag positiv ausgefallen. Er hatte sich testen lassen, nachdem er am Wochenende leichte Krankheitssymptome gehabt habe, hieß es.

dpa

Belgien verschärft Corona-Regeln

17:41
06.10.2020
Belgien verschärft wegen der raschen Ausbreitung des Corona-Virus die Regeln. Von Freitag an sollen die Bürger pro Monat nur noch mit drei Personen außerhalb der Familie engen Kontakt pflegen, wie der neue Regierungschef Alexander De Croo am Dienstag in Brüssel mitteilte. Im Café dürfen nur noch vier Leute zusammensitzen. Künftig ist um 23.00 Uhr Sperrstunde. Arbeit von zuhause aus wird dringend empfohlen.

„Die Lage mit dem Coronavirus in unserem Land ist ernst und Besorgnis erregend“, schrieb De Croo auf Twitter. „Die Ausbreitung des Virus beschleunigt sich. Wir müssen es stoppen.“ Deshalb müssten die Menschen ihre Kontakte einschränken. „Machen Sie aus Bürgersinn mit, aber vor allem aus Verantwortung für die Verletzlichsten unter uns.“ Die neuen Regeln gelten zunächst für einen Monat.

In Belgien wurden in den vergangenen sieben Tagen durchschnittlich rund 2300 neue Corona-Fälle pro Tag registriert - 48 Prozent mehr als in den sieben Tagen davor. Das Elf-Millionen-Einwohner-Land war schon im Frühjahr besonders hart von der Pandemie betroffen.

dpa