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Tag der Deutschen Einheit: Bescheidene Feiern wegen Corona

06:59
28.09.2020
Eigentlich sollte der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ein großes Bürgerfest in Potsdam werden, das derzeit den turnusmäßigen Vorsitz in der deutschen Länderkammer (Bundesrat) innehat. Doch Hunderttausende Besucher, Bratwurst- und Bierstände - in Zeiten der Corona-Pandemie ist das undenkbar.

Stattdessen wurde schon am 5. September eine vierwöchige Schau zum 30. Jahr der Deutschen Einheit in Potsdam eröffnet. Das Motto lautet „30 Jahre - 30 Tage - 30 x Deutschland“. Auf einer 3,5 Kilometer langen Strecke durch die Stadt präsentieren sich die 16 deutschen Bundesländer bis 4. Oktober in gläsernen Ausstellungspavillons. Aus Hygienegründen dürfen die nicht betreten, sondern nur umringt werden. Vertreten sind auch Bundesrat, Bundestag, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht.

Im Pavillon des Bundesrates ist unter anderem eine Replik des Rednerpultes zu sehen. Der Bundestagespavillon zeigt ein Foto von der Reichstagsverhüllung durch den Künstler Christo, der in diesem Jahr 85 Jahre alt geworden wäre. Beim Bundesverfassungsgericht wird per Foto ein Blick in den Sitzungssaal gewährt, dazu im Original die leuchtend rote Robe eines Richters präsentiert. Erstmals beteiligt sich außerdem der Bundespräsident an einem Bürgerfest.

„Wir hatten uns das Fest ganz anders vorgestellt“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) als amtierender Bundesratspräsident. „Nun können die Besucher an einem Tag alle 16 Bundesländer besuchen.“ Der Festakt zum Einheitsjubiläum wird am 3. Oktober in der Potsdamer Metropolishalle gefeiert, mit Bunde

dpa

Bimlux-Messe auf 2021 verlegt

05:11
28.09.2020
Die Fachmesse für digitale Transformation im Baugewerbe Bimlux, die für den 17. November im European Convention Center geplant war, wird aufgrund der Corona-Restriktionen auf kommendes Jahr verlegt. Ein neuer Termin im Frühling wird anvisiert.

„Der Standard“: Aktuelle Demonstrationen sind „Corona-Pegida“

04:56
28.09.2020
Zu den Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen schreibt die Wiener Tageszeitung „Der Standard“:

Vom Impfgegner zum Anhänger germanischer Heilkunde bis zum Neonazismus ist es (....) oft eine logische Karriere. Oft sind es dieselben Personen, die versuchen, aktuelle Stimmungen zu kanalisieren, um Anhänger für ihre extremistischen Strömungen zu rekrutieren. Lange waren rassistische Bewegungen wie Pegida ein Zugpferd, dann kam kurz die Stimmungsmache gegen Klimaschutz und Greta Thunberg, jetzt sind es eben die Corona-Maßnahmen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat recht, wenn er mit Blick auf die aktuellen Demos von einer "Corona-Pegida" spricht.  Wenn sich die epidemiologische Lage und die Wirtschaftskrise im Herbst verschärfen, werden noch mehr Menschen ihr Heil bei kruden Demagogen suchen. Auf die Regierung und die Gesellschaft, also uns alle, warten hier große Aufgaben, um unsere Demokratie zu schützen.“

dpa