Die Zahl der Corona-Fälle in den syrischen Rebellengebieten im Nordwesten des Bürgerkriegslandes ist stark gestiegen. Bis Anfang dieser Woche seien in der Region um die Stadt Idlib 640 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Donnerstag mit. Das seien zehn mal mehr Fälle als einen Monat zuvor. Wegen der wenigen Tests könnte die tatsächliche Zahl noch weit höher liegen.
Bei rund einem Drittel der Infizierten handele es sich um Mitarbeiter im Gesundheitswesen, erklärte MSF weiter. Besorgniserregend sei, dass in den Vertriebenenlagern immer mehr Covid-19-Fälle entdeckt würden.