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75 Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz registriert

12:05
24.09.2020
In Rheinland-Pfalz sind weitere 75 Corona-Infektionen festgestellt worden. Die Gesamtzahl stieg damit am Donnerstag (Stand: 10.10 Uhr) auf 10 321. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf 249 (plus 1), wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Aktuell gelten 921 Menschen in dem Bundesland als infiziert mit dem Virus.

Die meisten bestätigten Neuinfektionen hat es zuletzt in Ludwigshafen und Mainz gegeben. Dort zählten die Gesundheitsämter 22 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Von den 24 Landkreisen und 12 kreisfreien Städten sind die Stadt Landau und mittlerweile auch der Kreis Südwestpfalz ohne eine registrierte Neuinfektion in den zurückliegenden sieben Tagen.

Eine Kindertagesstätte in Lahnstein bleibt nach Angaben der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises wegen zwei Coronavirus-Infektionen bis auf Weiteres geschlossen. Mehr als 50 Tests seien geplant, teilten die Behörden mit. Ob sich Kinder oder Erzieher angesteckt hatten, blieb zunächst unklar.

dpa

Rekordwert bei Corona-Neuinfektionen in Litauen

11:55
24.09.2020
Litauen hat zum zweiten Mal innerhalb einer Woche einen Rekord bei den Corona-Neuinfektionen gemeldet. In dem baltischen EU-Land wurden am Donnerstag 138 positive Tests innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie die nationalen Gesundheitsbehörde in Vilnius mitteilte. Dies ist der höchste Anstieg binnen eines Tages seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert von 99 Neuinfektionen war am vergangenen Freitag erfasst worden. Litauen mit seinen knapp drei Millionen Einwohnern verzeichnete insgesamt bislang 4070 bestätigte Infektionen und 89 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus.

dpa

Zahl erfasster Corona-Toter im Iran steigt auf über 25.000

11:54
24.09.2020
Die Zahl der offiziell registrierten Corona-Toten im Iran ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf über 25.000 gestiegen. Allein in den letzten 30 Tagen starben fast 5000 mit Sars-CoV-2 infizierte Patienten. Im gleichen Zeitraum gab es über 80.000 Neuinfektionen. Am Donnerstag lag die Zahl erfasster Todesfälle bei 25 015, die der bisher gemeldeten Infizierten bei 436 319, wie Ministeriumssprecherin Sima Lari im Staatsfernsehen sagte.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Beginn einer „dritten Welle“ der Pandemie im Iran nur noch eine Frage der Zeit. Sie könnte nach Einschätzung von Gesundheitsexperten noch weitaus schlimmer werden als die ersten beiden. Kritische Engpässe bei der medizinischen Versorgung infizierter Patienten seien möglich. Besonders schlimm ist die Lage derzeit in den Großstädten, vor allem in der Hauptstadt Teheran mit seinen über 13 Millionen Einwohnern.

Präsident Hassan Ruhani ist der Ansicht, dass die Pandemie ein längerfristiges Problem und ein Lockdown daher keine ideale Lösung sei. Aber die steigenden Fallzahlen und die Befürchtungen der Experten haben auch ihn umgestimmt. „Bei einer neuen Infektionswelle werden wir wohl gezwungen sein, einige Einschränkungen wieder einzuführen“, teilte er auf seiner Webseite mit.

dpa