Pfizer bereitet sich darauf vor, dass der Covid-19-Impfstoff, den der US-Pharmakonzern gemeinsam mit der deutschen BioNTec SE entwickelt, noch vor Jahreswechsel in den USA zur Verfügung stehen wird. Er sei “ziemlich zuversichtlich”, dass das Mittel sicher sei, sagte Pfizer-Chef Albert Bourla am Sonntag dem Fernsehsender CBS.
Indes haben AstraZeneca und die Universität Oxford die Versuche mit ihrem Impfstoffkandidaten in Großbritannien wieder aufgenommen, die nach einem Krankheitsfall unter den Probanden unterbrochen worden waren. Nach einer unabhängigen Sicherheitsprüfung habe die britische Aufsichtsbehörde die Wiederaufnahme empfohlen, teilte Oxford mit. Es gab weder Informationen über den Zustand des erkrankten Probanden noch zum Status der Studien außerhalb Großbritanniens, die ebenfalls gestoppt worden waren.
Der Chef des größten Herstellers von Impfstoffen glaubt, dass frühestens Ende 2024 für alle Menschen weltweit genügend Covid-19-Impfdosen zur Verfügung stehen werden. Das erklärte Adar Poonawalla, CEO des Serum Institute of India, gegenüber der Financial Times. “Es wird vier bis fünf Jahre dauern, bis jeder auf diesem Planeten den Impfstoff hat”, sagte Poonawalla. Für einen früheren Termin erhöhten die Pharmafirmen ihre Produktionskapazitäten nicht schnell genug.