Letztes Update:
20201117163103

Myanmar schottet Rangun wegen steigender Corona-Zahlen ab

15:04
11.09.2020
Für Myanmars größte Stadt Rangun gelten nach einem Anstieg der Corona-Zahlen seit Freitag strikte Reisebeschränkungen. Die Einwohner dürfen nach Regierungsangaben bis mindestens 1. Oktober nicht mehr aus der Metropole mit mehr als fünf Millionen Menschen ausreisen, auch innerhalb der Stadt soll der Verkehr auf ein Minimum begrenzt werden. Alle Inlandsflugverbindungen mit der Stadt wurden eingestellt, teilte die Luftfahrtbehörde im früheren Birma mit. Die Zahl der Neuinfektionen war im August gestiegen, nachdem das südostasiatische Land zuvor vergleichsweise glimpflich durch die Pandemie gekommen war.

„Wir wissen, wie viele Menschen von diesen Entscheidungen betroffen sind“, sagte die Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. „Aber wenn wir jetzt nicht handeln, könnten sie und ihre Familien sich anstecken.“

Nach Angaben der Regionalregierung in Rangun ist die Zahl der lokal übertragenen Neuinfektionen in der Stadt allein seit dem 24. August um mehr als 650 gestiegen. In ganz Myanmar lag die Zahl der bisher bestätigen Fälle bei knapp 2300, 14 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

dpa

Schweiz erklärt neun französische Regionen und Wien zu Risikogebieten

12:34
11.09.2020
Die Schweiz hat neun Regionen in Frankreich auf die Liste der Corona-Risikogebiete gesetzt. Einreisende aus diesen Regionen müssen in der Schweiz unverzüglich eine zehntägige Quarantäne antreten. Als Risikogebiete gelten unter anderem die Hauptstadt-Region Ile-de-France, Provence-Alpes-Côte-d'Azur und Korsika. Die Fallzahlen waren zuletzt in Frankreich stark angestiegen.

Auch die österreichische Hauptstadt Wien findet sich nun auf der Quarantäneliste der Schweizer Behörden. Die Donaumetropole hatte ebenfalls den Warnwert von 60 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 14 Tagen überschritten.

Jörg Tschürtz