Letztes Update:
20201117163103

Schule im Hunsrück wegen Corona-Fällen vorerst geschlossen

16:42
10.09.2020
Nach mehreren Corona-Infektionen bei Schülern ist eine Schule in Stromberg im Hunsrück vorsorglich geschlossen worden. Wie die Kreisverwaltung Bad Kreuznach am Donnerstag mitteilte, fällt der Unterricht noch bis Freitag komplett aus. Mittlerweile seien sieben Schüler der Integrierten Gesamtschule positiv auf das Coronavirus getestet worden. Schulleitung und Kreisverwaltung versuchten nun, Infektionsketten nachzuvollziehen.

dpa/lrs

65 Neuinfektionen in Luxemburg festgestellt

14:29
10.09.2020
Bis Donnerstagabend wurden laut Gesundheitsministerium in Luxemburg 65 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus festgestellt. Es gab keinen weiteren Todesfall.

21 Personen bleiben mit Covid-19 hospitalisiert, keine davon in Intensivpflege.

Corona-Impfstoff-Studie von AstraZeneca nicht zum ersten Mal gestoppt

14:26
10.09.2020
Der britische-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca hat die klinische Studie für seinen vielversprechenden Corona-Impfstoff offenbar nicht zum ersten Mal gestoppt. Bereits im Juli sind der Nachrichten-Website „Statnews“ zufolge Tests mit dem Vakzin unterbrochen worden, als ein Teilnehmer neurologische Symptome zeigte. Damals wurde aber eine Multiple Sklerose diagnostiziert und ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen, wie Konzernchef Pascal Soriot laut „Statnews“ Investoren bei einer Videokonferenz am Mittwoch sagte.

AstraZeneca war am Donnerstag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Pharmakonzern hatte am Mittwoch erklärt, dass die Studie mit dem aussichtsreichen Vakzin gestoppt werden muss - aber nicht den früheren Fall erwähnt. Bei dem aktuellen Vorfall geht es um eine Frau in Großbritannien, die der Nachrichten-Website zufolge tatsächlich den Impfstoff und kein Placebo erhalten hatte. Sie hatte Symptome ähnlich einer Transversen Myelitis gezeigt, einer Entzündung des Rückenmarks. Ihr soll es inzwischen besser gehen.

Die Universität Oxford, die den Impfstoff entwickelt hat, bestätigte, dass die Impfstudie sowohl in Großbritannien als auch in den USA, Brasilien und Südafrika unterbrochen wurde. Sollte sich ein Zusammenhang mit dem Impfstoff herausstellen, wäre dies ein schwerer Schlag für das Projekt, zitiert das britische Fachmagazin „Nature News“ die Impfstoff-Expertin Marie-Paule Kieny vom französischen Gesundheitsinstitut Inserm. Sollte es keinen Zusammenhang geben, werde die Unterbrechung binnen Wochen aufgehoben, sagte Kieny.

dpa