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Web-Konferenz mit Claude Meisch zur Rentrée

13:33
08.09.2020
Am Donnerstag um 17 Uhr will Bildungsminister Claude Meisch während einer öffentlichen Web-Konferenz die Prioritäten seines Ministeriums zum Anfang des neuen Schuljahrs 2020/21 präsentieren.

Die normalerweise nur Direktionsbeauftragten und Partnern des Bildungssystems vorbehaltene Konferenz wird diese Jahr im Zeichen der Covid-19-Pandemie öffentlich via Internet gestreamt und ist somit für Jeden zugänglich. Der Stream ist unter der Adresse youtu.be/zLSC7znT0tk abrufbar.

Im Anschluss präsentiert der Psychiater Prof. Dr. Manfred Spitzer einen Vortrag zum Thema «Schule in Zeiten der Corona-Pandemie».

England: Fußball-Nationalspieler am Pranger

12:08
08.09.2020
Der wegen Bruchs der Corona-Regeln von der englischen Fußball-Nationalmannschaft ausgeschlossene Stürmer Mason Greenwood hat sich für sein Fehlverhalten entschuldigt. „Ich kann mich nur bei allen für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, die ich verursacht habe“, hieß es in einem Statement von Greenwood auf der Internetseite des Vereins Manchester United.

Der 18-Jährige und sein zwei Jahre älterer Mitspieler Phil Foden von Manchester City waren am Montag von Englands Teammanager Gareth Southgate vorzeitig nach Hause geschickt worden, nachdem der Fall bekannt geworden war.


Die beiden Auswahl-Debütanten hatten nach dem Spiel der Engländer in der Nations League in Island die Corona-Regeln verletzt. Sie sollen Berichten englischer Medien zufolge zwei Isländerinnen ins Teamhotel eingeladen haben.

„Es war unverantwortlich von mir, das Covid-19-Protokoll zu brechen, das Spieler, Betreuer und die Öffentlichkeit schützen soll“, sagte Greenwood. Er wolle sich insbesondere bei Gareth Southgate entschuldigen, der ihm vertraut und den er im Stich gelassen habe.
Foden hatte bereits am Montag via Twitter sein Bedauern geäußert.

Am Dienstagabend traf England im zweiten Spiel der Gruppe in der Liga in Kopenhagen auf Dänemark. In Island hatten die Engländer zum Auftakt mit 1:0 gewonnen.

Jörg Tschürtz

Deutlicher Anstieg der Corona-Fälle in Großbritannien

10:48
08.09.2020
Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Großbritannien wieder deutlich angestiegen. In den vergangenen Tagen gab es jeweils fast 3.000 bestätigte Neuinfektionen pro Tag, wie aus den offiziellen Zahlen der Regierung von Dienstag hervorgeht. Das ist der höchste Stand seit Ende Mai.

Derzeit stecken sich vor allem junge Menschen mit dem Virus an. Das erklärt auch den bislang niedrigen Anstieg der Todesfälle, da Covid-19 bei Jüngeren oft glimpflicher verläuft. „Töte nicht deine Oma, indem du dir das Corona-Virus einfängst und sie ansteckst“, warnte Gesundheitsminister Matt Hancock im Sender BBC und appellierte an die Briten, Abstands- und Hygieneregeln weiter einzuhalten und sich nicht in größeren Gruppen zu versammeln.

Experten sehen die Zahlen mit Sorge und warnen vor einer zweiten Welle. „Die Menschen haben sich zu sehr entspannt“, sagte der britische Epidemiologe und Gesundheitsberater Jonathan Van-Tam der BBC. Auch ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO sagte dem Sender Sky News, er rechne mit weiteren Spitzen der Fallzahlen in Großbritannien.

Zuletzt hatte die Regierung die steigende Zahl der Infektionen häufig mit der hohen Anzahl an Tests erklärt, die mittlerweile durchgeführt werden. Zuletzt waren es mehr als 175.000 pro Tag. So können mehr Infektionen tatsächlich als solche erkannt werden als noch im Frühjahr. Allerdings gab es zuletzt auch immer wieder Corona-Ausbrüche, etwa bei illegalen Partys, Fußballspielen oder in einer Schule.

Bei den Tests scheint zudem das Limit erreicht zu sein. Die für das Testmanagement zuständige Sarah Jane-Marsh sagte Sky News, die Labore hätten einen „kritischen Punkt“ und die Kapazitäten müssten dringend ausgebaut werden.

Auf die vergangenen sieben Tage gerechnet hat die Zahl der Fälle in Großbritannien die kritische Schwelle von 20 Fällen pro 100.000 Einwohner überstiegen. Für Einreisende aus Regionen mit einer höheren Infektionsrat verhängt die britische Regierung eine zweiwöchige Quarantäne. Gesundheitsminister Hancock wollte am Dienstag über neue Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen informieren.

Jörg Tschürtz