Letztes Update:
20201117163103

"Bildung ist mehr als Schule"

12:44
04.09.2020
Sanitäre Maßnahmen seien kein Selbstzweck, erinnert Meisch. Es sei allen bewusst, dass gerade die Kinder und Jugendlichen in den vergangenen Wochen und Monaten viele Opfer gebracht haben. Die Regeln seien notwendig, um Bildung stattfinden zu lassen, anstatt darauf verzichten zu müssen, Freunde zu treffen und gemeinsam zu lernen. 

Tom Rüdell

Foto: LW/Chris Karaba Bildungsminister Claude Meisch während der Pressekonferenz am Freitag.

Schulen schließen nur als letztes Mittel

12:40
04.09.2020
Das Modell, eine Schule ganz schließen zu müssen käme nur in absoluten Notsituationen in Frage, so der Bildungsminister. Es gelte, nach dem Motto "Maximale Chancen für die Bildung, minimale Chancen für das Virus" zu handeln. Schulschließungen könnten höchstens Teil eines Szenarios sein, wenn es gesamtgesellschaftlich wieder zu einem Lockdown käme: Eingeschränktes Vereinsleben, Kultur und Sport nicht frei zugänglich, Gastronomie geschlossen. 

Auch die sogenannten "A/B-Wochen" seien nicht für länger als ein paar Wochen im vergangenen Schuljahr vertretbar gewesen, da sie zu viele Ausfälle verursacht hatten. 

Tom Rüdell

Drei Szenarien bei positiven Fällen

12:35
04.09.2020
Szenario 1: Ein isolierter Fall.

Ein Schüler wird positiv getestet. das Infektionsgeschehen hat sich nicht in der Schule abgespielt: Schüler, die im direkten Kontakt waren, werden isoliert. Erst nach negativem Test kommen sie wieder zurück. 

Szenario 2: Mehrere Fälle in einer Klasse 
Wie Szenario 1, aber mit Quarantäne für die ganze Klasse. Auch hier: negativer Test bedeutet zurück in die Schule. 

Szenario 3: Infektionsketten in der Schule
Bei starkem Verdacht auf zahlreiche Infektionen in einer Schule: Quarantäne für die betroffenen Klassen plus "zusätzliche Maßnahmen" nach Ermittlungen. Möglich: gezieltere Tests, verordnete strengere Maskenpflicht für die Klassen, die nicht in Quarantäne sind.

Tom Rüdell