Letztes Update:
20201117163103

Claude Meisch informiert am Freitag über Rentrée

10:23
01.09.2020
Noch herrscht Unklarheit darüber, wie genau der Beginn des Schuljahres aussehen wird. Bildungsminister Claude Meisch (DP) verwies anlässlich der Präsentation der “Summerschool” nun erstmals auf ein konkretes Datum, an dem Details zur Rentrée 2020 bekannt gegeben werden.

Am Freitag dürfe man sich erste Details erwarten, so Meisch. Er wolle die Pläne zuerst mit seinen Kollegen im Ministerrat diskutieren, schließlich betreffe die Schulrentrée fast ein Viertel der Bevölkerung. Derweil ließ der Minister am Dienstagmorgen bereits durchblicken, dass es wohl zu keinen Verschärfungen der Corona-Regeln im Vergleich zum Juli kommen wird.

Er wünsche sich eine Rentrée, die so normal wie möglich ist, so Meisch. Dies bedeute auch, dass man bei Infektionsfällen individuelle Maßnahmen ergreifen könne, die nur eine Schule betreffen.

Pit Scholtes

Brüssel will Chaos bei Corona-Reisebeschränkungen beenden

10:34
01.09.2020
Angesichts der wieder zunehmenden Zahl von nationalen Alleingängen bei Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen will die EU-Kommission in den nächsten Tagen einen konkreten Vorschlag für eine bessere Koordinierung präsentieren. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus EU-Kreisen erfuhr, haben etliche EU-Staaten Interesse an einer Abstimmung der in die nationale Zuständigkeit fallenden Maßnahmen bekundet. Sie soll auch dafür sorgen, dass die Freizügigkeit innerhalb der EU nur dann eingeschränkt wird, wenn es wegen der Pandemie unbedingt notwendig ist.

Ein Teil der Abstimmung könnte es sein, für die Beurteilung der Corona-Risikolage gemeinsame Kriterien zu entwickeln. Zudem ist unter anderem angedacht, das Farbensystem für Risikogebiete und die Regeln für Reisen in Risikogebiete zu vereinheitlichen.

Neben der EU-Kommission setzt sich auch die deutsche EU-Ratspräsidentschaft intensiv für das Projekt ein. Sie hat ein Arbeitspapier erstellt, das bereits an diesem Mittwoch Basis für Diskussionen unter den Botschaftern der EU-Staaten sein soll. Nächster Schritt könnte dann sein, auf Basis eines konkreten Kommissionsvorschlags ein gemeinsames Vorgehen zu vereinbaren. Es würde vermutlich in Form von einer sogenannten Empfehlung des Rates beschlossen werden.

Wegen steigender Corona-Zahlen hatten zuletzt etliche Länder neue Reisebeschränkungen für andere europäische Länder eingeführt. Seit diesem Dienstag hat zum Beispiel Ungarn seine Grenzen für ausländische Touristen geschlossen.

dpa