Letztes Update:
20201117163103

Bereits mehr als 9000 Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz

10:18
30.08.2020
In Rheinland-Pfalz sind aktuell 1054 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 17 weniger als noch am Samstag von Gesundheitsministerium gemeldet (Stand: Sonntag 10.00 Uhr). Insgesamt gebe es in Rheinland-Pfalz 9045 bestätigte Sars-CoV-2 Fälle. Die Zahl der Todesfälle liegt dabei unverändert bei 243, hieß es. Insgesamt 7748 Menschen haben die Krankheit überstanden - im Vergleich zum Vortag ist das ein Zuwachs um 62 Genesene.

Die meisten Infektionen in den vergangenen sieben Tagen wurden am Sonntag mit 39 Fällen auf 100 000 Einwohner im Kreis Trier-Saarburg gezählt, gefolgt von der Stadt Ludwigshafen mit 22 Fällen. Am geringsten war die Zahl der Infektionen im Kreis Südliche Weinstraße, wo in den vergangenen sieben Tagen nur ein Fall je 100 000 Einwohner auftrat.

dpa/lrs

Sorge vor Schulstart in Frankreich: Ärzte schlagen Alarm

10:15
30.08.2020
Frankreich blickt wegen steigender Corona-Zahlen mit Sorge auf den Schulbeginn. „Die für den Beginn des Schuljahrs am 1. September geplanten Regeln schützen weder das Personal noch die Schüler und ihre Familien“, heißt es in einem offenen Brief von Ärztinnen und Ärzten, den die Zeitung „Le Parisien“ veröffentlichte. Die bisherigen Regelungen reichten nicht aus, um den neuen Anstieg der Fälle von Covid-19 zu bremsen. Die Mediziner fordern eine Maskenpflicht für alle, die älter als sechs Jahre sind.

Am Dienstag kehren in Frankreich mehr als zwölf Millionen Schülerinnen und Schüler aus den Sommerferien in die Klassenzimmer zurück - viele zum ersten Mal nach langen Monaten. Bildungsminister Jean-Michel Blanquer versprach einen möglichst normalen Start. „Es darf nicht alles von der gesundheitlichen Realität erdrückt werden“, sagte er der Sonntagszeitung „Journal du Dimanche“. Er verteidigte die bestehenden Regelungen - etwa die Maskenpflicht ab elf Jahren.

Unklar ist zum Beispiel, wie viele Schüler infiziert sein müssen, bevor ganze Klassen geschlossen werden. „Die Schwellenwerte, die eine Schließung auslösen, sind Sache der Gesundheitsbehörden“, sagte Blanquer. In besonders schwer getroffenen Regionen wie Marseille oder Paris könne es strengere Regeln geben als anderswo. Die Behörden sprechen seit Freitag von einem „exponentiellen“ Anstieg der Corona-Fälle. Innerhalb von 24 Stunden wurden mehr als 7000 Neuinfektionen registriert.

dpa