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20201117163103

England: Maskenpflicht ab Freitag auch in Geschäften und Supermärkten

07:17
20.07.2020
Ab dem 24. Juli gilt in England eine landesweite Maskenpflicht in Geschäften und Supermärkten. Bisher war das Tragen einer Maske oder einer sonstigen Mund- und Nasenbedeckung nur in öffentlichen Transportmitteln verpflichtend. 

Die Maskenpflicht in Geschäften gilt nur England - in Nordirland ist lediglich der öffentliche Verkehr betroffen. In Wales muss man in Bussen oder Zügen derzeit noch keine Masken tragen - die Pflicht tritt erst am 27. Juli in Kraft. Rufe nach einer Maskenpflicht in Geschäften werden ebenfalls laut. In Schottland gilt bereits eine Pflicht in Geschäften sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Johns-Hopkins University zählt bisher fast 300.000 Infektionen in Großbritannien, mehr als 45.000 Menschen sind dort seit Beginn der Pandemie an Covid-19 gestorben. Großbritannien ist das Land, das in Europa bisher die meisten Infektions- und Todesfälle zu verbuchen hat.

Sarah Cames

Villeroy & Boch: Umsatz bricht ein

06:28
20.07.2020
Wie aus einer Mitteilung des  im deutschen Mettlach ansässigen Traditionsbetriebes hervorgeht, liegt der Umsatz von Villeroy & Boch im ersten Halbjahr 2020 bei 340,7 Millionen Euro - ein Einbruch von 13,4 Prozent (52,5 Millionen) im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem das zweite Quartal habe mit einer Umsatzabnahme von 19 Prozent (37,2 Millionen) ganz im Zeichen der Corona-Krise gestanden.

Die coronabedingten Rückgänge seien vor allem im Unternehmensbereich "Tischkultur" (-21,7 Prozent) spürbar gewesen. "Bad und Wellness" sei mit einem Minus von 9,7 Prozent weniger stark betroffen gewesen.

Eine Prognose für das zweite Halbjahr sei derzeit schwer zu treffen. Der Vorstand vermerke nach den zuletzt wieder ansteigenden Auftragseingängen allerdings eine positive Tendenz und hofft, die Umsatzlücke für das komplette Jahr im Vergleich zu 2019 auf unter -10 Prozent begrenzen zu können.

Sarah Cames

WHO-Chefforscherin hält breite Corona-Impfung Mitte 2021 für möglich

04:49
20.07.2020
Eine breit angelegte Corona-Impfung könnte nach Meinung der Chefwissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation WHO Mitte 2021 erfolgen. „Im Moment sind mehr als 20 Impfstoffkandidaten in klinischen Studien“, sagte Soumya Swaminathan in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. „Deshalb sind wir zuversichtlich, dass ein paar von ihnen funktionieren werden.“ Anfang 2021 könnten erste Ergebnisse vorliegen. Nach der Massenproduktion der Impfstoffe könnte es daraufhin Mitte 2021 einen Impfstoff geben, der auf breiter Basis eingesetzt wird.

„Natürlich lässt sich das nicht vorhersagen“, betonte Swaminathan. Sie hat jedoch große Hoffnungen: „Wenn wir annehmen, dass es eine zehnprozentige Chance für jeden der Impfstoff-Kandidaten gibt, erfolgreich zu sein, bedeutet das immer noch, dass ein oder zwei Impfstoffe erfolgreich sein könnten - vielleicht sogar mehr.“

Es sei nicht entmutigend, dass neutralisierende Antikörper in einigen Corona-Infizierten nach einer Zeit verschwinden. Diese bedeute nicht, dass die Immunität weg sei, denn es gebe bekanntlich verschiedene Arten der Körperabwehr, wie etwa Gedächtniszellen.

dpa