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20201117163103

Deutschland stuft Côte d’Azur und Île-de-France als Risikogebiete ein

19:26
24.08.2020
Die französische Côte d’Azur sowie die Region Île-de-France mit der Hauptstadt Paris gelten in Deutschland jetzt als Corona-Risikogebiete. Das geht aus der fortlaufend aktualisierten Liste der Risikogebiete hervor, die das bundeseigene Robert Koch-Institut führt. Dort sind die Gebiete Île-de-France sowie Provence-Alpes-Côte d’Azur seit Montag aufgelistet. Eine Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Entscheidung von Gesundheits-, Außen- und Innenministerium.

Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Allerdings soll die erst kürzlich eingeführte Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten wieder abgeschafft und durch eine neue Regelung ersetzt werden. Entsprechende Vorschläge legten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Montag nach einer Schaltkonferenz vor.

Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100 000 Einwohner gegeben hat.

dpa

Schuljahr in Mexiko beginnt mit TV-Unterricht

18:57
24.08.2020
In Mexiko hat das neue Schuljahr wegen der Coronavirus-Pandemie mit Unterricht per Fernsehen und Radio begonnen. Mehrere Sender strahlten am Montag erstmals Programme für verschiedene Stufen aus, die zusammen mit dem Bildungsministerium entwickelt worden waren. Der Unterricht in den Klassenzimmern ruht seit März. Eine Rückkehr ist nach Einschätzung der Regierung für die rund 30 Millionen Schülerinnen und Schüler derzeit nicht sicher.

Mexiko hat offiziell mehr als 60 000 Todesfälle nach einer Covid-19-Erkrankung registriert. Im weltweiten Vergleich liegt das Land auf Platz drei.

Nur etwas mehr als die Hälfte (56 Prozent) der mexikanischen Haushalte haben nach offiziellen Angaben Zugang zum Internet. Einen Fernseher besitzen hingegen 95 Prozent. Der Unterricht an öffentlichen Schulen soll daher durch 4550 Sendungen im Fernsehen und 640 im Radio - auch in 20 indigenen Sprachen - erfolgen. An Privatschulen wird derzeit größtenteils per Internet unterrichtet.

dpa