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AFP Eine mexikanische Schülerin beim TV-Unterricht.

EU will sich auch Corona-Impfstoff von Moderna sichern

17:40
24.08.2020
Die EU hat mit einem weiteren Unternehmen Vorgespräche über den Erwerb eines möglichen Impfstoffs zum Schutz vor Covid-19 abgeschlossen. Wie die zuständige EU-Kommission am Montag mitteilte, geht es konkret darum, dem US-Biotechnologieunternehmen Moderna im Fall einer erfolgreichen Impfstoffentwicklung 80 Millionen Dosen abzunehmen. Für weitere 80 Millionen Dosen ist ein Vorkaufsrecht geplant.

Moderna gehört nach Angaben der Kommission zu den Unternehmen, die an der Entwicklung einer neuen Impfstoffklasse auf Basis von Boten-Ribonukleinsäure (mRNA) arbeiten. „Die mRNA spielt eine grundlegende Rolle in der Humanbiologie, denn sie überträgt Informationen, die von den Körperzellen in die Herstellung von Proteinen umgesetzt werden, einschließlich Proteinen, die Krankheiten vorbeugen oder bekämpfen können“, erklärte die Brüsseler Behörde.

Ähnliche Gespräche hatte die Kommission zuvor bereits mit einem Joint Venture von Sanofi und GSK sowie mit Johnson & Johnson und CureVac abgeschlossen. Mit AstraZeneca wurde bereits eine Kaufvereinbarung unterzeichnet.

dpa

New Yorker Museen öffnen nach Corona-Pause nur zögerlich

17:40
24.08.2020
Das Kulturleben in New York kommt nur langsam wieder in Gang. Obwohl Museen der Millionenmetropole von Montag an öffnen dürfen, haben die bekanntesten Einrichtungen erst Termine für die kommenden Tage und Wochen angekündigt.

Das Museum of Modern Art (MoMA) will am Donnerstag öffnen, das Metropolitan Museum am Samstag, das Whitney Museum für amerikanische Kunst folgt am 3. September. Das wegen seiner Außenarchitektur bekannte Guggenheim-Museum plant sogar erst für den 3. Oktober. Einige Häuser kündigen auf ihren Webseiten aber Vorab-Termine für Mitglieder und Unterstützer an.

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hatte vorgeschrieben, dass bei der Wiedereröffnung strenge Auflagen zu beachten seien. Dabei gelten Maskenpflicht und vorgeschriebene Laufwege. Die Museen dürften zudem nur höchstens ein Viertel der üblicherweise erlaubten Zahl an Besuchern einlassen und müssen zeitgebundene Tickets verkaufen.

Die Corona-Krise trifft die Kulturbranche der Stadt seit Monaten hart. Museen in New York waren seit März geschlossen. Die Stadt war im März und April eines der weltweiten Epizentren der Pandemie. Während seitdem landesweit die Fallzahlen stark anstiegen, bleiben sie bisher in New York konstant niedrig.

dpa