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20201117163103

Verwirrende Angaben - Asselborn beruhigt

04:45
20.08.2020

Am Mittwochabend hatte die Tatsache, dass das RKI und das Auswärtige Amt in Berlin die Reisewarnung für Luxemburg noch nicht gestrichen hatten, für Verwirrung gesorgt. Der Trierische Volksfreund gatte gar gemutmaßt, Außenminister Jean Asselborn sei seinem deutschen Kollegen zuvorgekommen.

Am Donnerstagmorgen ist die Einstufung Luxemburgs auf dem Internetportal des Auswärtigen Amts noch nicht formell gestrichen, Luxemburg wird mit einem "*" markiert. Dies bedeutet, dass die Einreise gestattet ist, abhängig von den Infektionszahlen eine Warnung ausgesprochen werden kann.

(* Überschreitet ein Land oder eine Region die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen, können Reisewarnungen wieder ausgesprochen werden. Dies gilt aktuell für Luxemburg und Regionen in Spanien, Belgien, Bulgarien und Rumänien.)

Auf Nachfrage hin, zeigte Außenminister Jean Asselborn sich am Donnerstagmorgen über die Berichterstattung in der Trierer Zeitung erstaunt. Deutschland werde am Donnerstag die Liste überarbeiten, was Luxemburg angeht, sei jedoch alles geregelt, so der Diplomatiechef weiter.

LW-Springer

Unklarheit um Risikostatus

20:30
19.08.2020
Am Mittwochnachmittag kam die Nachricht, auf die im Großherzogtum und in der Großregion schon lange gewartet wurde: Außenminister Jean Asselborn verkündete, dass Deutschland Luxemburg von der Liste der Risikogebiete gestrichen habe. 

Stand Mittwochabend 22 Uhr wird Luxemburg allerdings weiterhin auf der Seite des Robert-Koch-Instituts und auf der Seite des Auswärtigen Amtes als Risikogebiet angeführt.

Wie der "Trierische Volksfreund" am Mittwochabend berichtet, sei Außenminister Asselborn mit seiner Ankündigung offenbar seinen deutschen Amtskollegen zuvorgekommen.

Das Bundesaußenministerium habe zunächst nichts von einer solchen Aufhebung gewusst. Die Reisewarnung sei so lange gültig, bis das Robert-Koch-Institut das Großherzogtum von seiner Liste der Risikogebiete entferne, so das deutsche Auswärtige Amt dem Blatt gegenüber.

Sarah Cames