Wie die Santé am Mittwoch berichtet, war die Zahl der positiv getesteten Personen in der Woche vom 10. bis zum 16. August weiter rückläufig. Letzte Woche wurden insgesamt 249 Neuinfektionen festgestellt -
ein Minus von rund 30 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Von den 249 Fällen standen 63 in Verbindung mit einer Auslandsreise.
Der Prozentsatz der positiv getesteten Reiserückkehrer erhöhte sich leicht - sie machen rund 25 Prozent aller Fälle aus. Bei 21 Prozent der Fälle geht man von einer Übertragung innerhalb der Familie aus, fünf Prozent der Infektionen kamen bei Festen zustande.
Der Kanton Esch/Alzette ist weiterhin am stärksten betroffen: Zwischen dem 27. Juli und dem 16. August wurden hier 519 Neuinfektionen verzeichnet. Es folgt die Region um die Hauptstadt mit 152 Fällen.
1779 Kontaktpersonen wurden informiert.
Die Reproduktionszahl lag vergangene Woche weiterhin unter eins (0,78), was eine Verlangsamung der Neuinfektionen bedeutet. Trotzdem gab es auch zwischen dem 10. und dem 16. August wieder zwei Todesfälle zu beklagen.
Vergangene Woche lag Luxemburg zum zweiten Mal in Folge unter dem Durchschnitt von 50 positiven Fällen je 100.000 Einwohner. Ist dieser Schwellenwert überschritten, gilt ein Land oder eine Region in Deutschland als Risikogebiet. In dem Zusammenhang hieß die Gesundheitsministerin die
Entscheidung der Bundesregierung vom Mittwoch willkommen, nach der Luxemburg von der Liste der Risikogebiete gestrichen wurde.
Sarah Cames