Letztes Update:
20201117163103

Luxemburg verzeichnet 19 Neuinfektionen

15:27
16.08.2020
Die Santé meldet am Sonntag 19 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus - davon 15 bei Ansässigen und vier bei Nicht-Ansässigen. Die neuen Fälle sind auf 3007 Tests zurückzuführen - 2522 bei Ansässigen, 485 bei Nicht-Ansässigen. Die Zahl der Todesopfer bleibt unverändert. Seit Beginn der Pandemie sind 123 Personen nach einer Infektion mit dem Corona-Virus verstorben. Alle weiteren Daten, wie zum Beispiel zu den Krankenhausaufenthalten oder den aktiven Erkrankungen, werden am Wochenende nicht aktualisiert. Diese Informationen stellt die Santé ab Montag wieder zur Verfügung. 

Maximilian Richard

Israel lockert Corona-Reisebeschränkungen

15:05
16.08.2020
(dpa) - Israel hat seine Corona-Reisebeschränkungen gelockert. Rückkehrer aus 20 Ländern mit niedrigen Corona-Infektionszahlen müssten in Israel keine zweiwöchige Quarantäne mehr einhalten, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Unter den Ländern sind auch Deutschland und Österreich. Die Anweisung gilt auch rückwirkend für Reisende, die in den letzten 14 Tagen aus den sogenannten „grünen Ländern“ eingereist sind.

Ausländer können jedoch weiterhin nur in Ausnahmefällen nach Israel einreisen. Wegen hoher Infektionszahlen in Israel können Israelis selbst auch nur in wenige andere Länder reisen, darunter Griechenland, Bulgarien und Kroatien.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 mittlerweile bei 92 404 Menschen in Israel nachgewiesen worden. 679 mit dem Virus infizierte Menschen sind den Angaben zufolge gestorben. 

dpa

Höhere Corona-Zahlen in Italien: Sorge vorm Schulstart

11:56
16.08.2020
Wegen des Anstiegs der Corona-Zahlen wächst in Italien die Sorge wegen der geplanten Wiedereröffnung der Schulen. Sie waren im März geschlossen worden. Der Unterricht im ganzen Land soll nach den Sommerferien am 14. September beginnen. Nachdem die Anzahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages am Samstag auf 629 geklettert war, warnten Experten vor Risiken für den Schulbeginn. Gesundheitsminister Roberto Speranza versicherte im öffentlichen Fernsehsender TG1 jedoch: „Die Wiederöffnung der Schulen hat für die Regierung absolute Priorität.“

Die jüngsten Daten gäben Anlass zur Sorge, bestätigte der Politiker. Noch stehe Italien bei der Zahl der neuen Fälle besser da als etwa Spanien, Frankreich oder Deutschland, sagte er. „Wir dürfen die in den vergangenen Monaten mit Entbehrungen von allen Italienern erreichten Erfolge auf keinen Fall in Gefahr bringen.“

Der Schulstart ist ein heikler Punkt für die Mitte-Links-Regierung in Rom. Denn viele Eltern hatten in der Hochphase der Pandemie beklagt, dass die Politik die Probleme von Familien mit Kindern nicht genug beachtet habe.

dpa