Minister Meisch fasste die für ihn wichtigsten Erkenntnisse des Berichts zusammen:
Es habe keine größeren Infektionsketten in Schulen gegeben. Auch sei der Reproduktionsfaktor in den Schulen - also Erkrankte, die den Erreger weitergegeben haben - extrem niedrig. Er lag bei 0,27. Zu Anfang der Pandemie sei man noch davon ausgegangen, dass die Schule einer der Hauptinfektionsquellen sein könnte - dies habe sich allerdings nicht bewahrheitet.
Schüler seien vor allem auch weniger gefährdet, einen schweren Krankheitsverlauf zu arbeiten. Die Verbreitung des Virus in Schulen habe die geografische Prävalenz gespiegelt - dort, wo es in der Population eine hohe Infektionsrate gab, trat der Erreger auch bei Schülern häufiger auf. Man arbeite daher nun an einem Stufenprogramm für das kommende Schuljahr, das in den kommenden Wochen vorgestellt werden soll.