Letztes Update:
20201117163103
Gerry Huberty

Die wichtigsten Erkenntnisse des Berichts

08:50
14.08.2020
Minister Meisch fasste die für ihn wichtigsten Erkenntnisse des Berichts zusammen:

Es habe keine größeren Infektionsketten in Schulen gegeben. Auch sei der Reproduktionsfaktor in den Schulen - also Erkrankte, die den Erreger weitergegeben haben - extrem niedrig. Er lag bei 0,27.  Zu Anfang der Pandemie sei man noch davon ausgegangen, dass die Schule einer der Hauptinfektionsquellen sein könnte - dies habe sich allerdings nicht bewahrheitet.

Schüler seien vor allem auch weniger gefährdet, einen schweren Krankheitsverlauf zu arbeiten. Die Verbreitung des Virus in Schulen habe die geografische Prävalenz gespiegelt - dort, wo es in der Population eine hohe Infektionsrate gab, trat der Erreger auch bei Schülern häufiger auf. Man arbeite daher nun an einem Stufenprogramm für das kommende Schuljahr, das in den kommenden Wochen vorgestellt werden soll.

Sarah Cames

Infektionen nicht unmöglich

08:45
14.08.2020
"Die Erkenntnisse dieses Berichts wird dazu beitragen, dass wir Eltern und Schüler beruhigen können - die Schule ist kein besonderer Risikoort", erklärte der Bildungsminister. Trotzdem müsse man auch im kommenden Jahr vorsichtig bleiben und verschiedene Maßnahmen beachten.

Dass sich Schüler in der Schule infizieren, sei nicht unmöglich - aber äußerst selten, so Meisch. Den Bericht würde man in die Überlegungen für das kommende Schuljahr mit einfließen lassen.

Sarah Cames