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Juwelier arbeitet an millionenschwerer Corona-Maske

10:27
10.08.2020
Mundschutz als Statussymbol: Ein Juwelier in Israel arbeitet in der Coronakrise nach eigenen Angaben an einem ganz besonderen Accessoire. Der Schmuckdesigner fertigt für einen chinesischen Geschäftsmann aus Shanghai eine Maske im Wert von 1,5 Millionen Dollar (umgerechnet rund 1,3 Millionen Euro) - den Angaben zufolge die teuerste Maske weltweit.

Sie solle aus 18-Karat-Gold bestehen und mit rund 3600 Diamanten besetzt sein, sagte Scharon Caro, Mitarbeiterin des Unternehmens Ivel, der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Für die Arbeit an der Maske seien 25 Juweliere und Diamantensetzer eingeplant. „Der Kunde hatte drei Wünsche: Es sollte die teuerste Maske der Welt sein, bis zum 31. Dezember fertig sein und der Norm entsprechen“, sagte sie. In der Maske solle ein auswechselbarer Filter des Typs N99 für Schutz vor dem Corona-Virus sorgen.

dpa

Saarbrücken: Zehn Reiserückkehrer in Testzentrum positiv auf Covid-19 getestet

10:17
10.08.2020
In der ersten Woche nach Eröffnung eines Testzentrums auf dem Saarbrücker Messegelände sind zehn Reiserückkehrer positiv auf Covid-19 getestet worden. Sieben Personen kamen aus dem Kosovo und jeweils eine Person aus Rumänien, der Türkei und Malta, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Saarbrücken mitteilte. Insgesamt habe es seit dem Start des Zentrums am 3. August 1894 Tests auf das Coronavirus gegeben. Am Montag ging laut Ministerium auch ein Testzentrum am Flughafen Saarbrücken in Betrieb.

Seit Samstag gilt in Deutschland eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Welche Länder als Risikogebiete gelten, steht auf einer Liste des Robert Koch-Instituts (RKI). Diese führt unter anderem auch Luxemburg und die belgische Provinz Antwerpen als Risikogebiete an. Auch andere Einreisende aus dem Ausland können sich freiwillig und kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen.

dpa

Zwei Corona-Fälle bei Atlético Madrid

07:39
10.08.2020
Nur vier Tage vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen RB Leipzig hat Atlético Madrid zwei positive Corona-Tests gemeldet. Wie der spanische Fußball-Erstligist am Sonntagabend mitteilte, seien die Tests bei zwei namentlich nicht genannten Personen positiv ausgefallen. Somit ist auch unklar, ob es sich um Spieler handelt. Man werde deshalb am Montag die gesamte 93-köpfige Delegation, die zum Miniturnier der Königsklasse nach Lissabon fahren soll, erneut testen, teilte der Club mit.

Nach spanischen Medienberichten droht im Falle von positiven Tests bei Spielern gar eine Verschiebung des Spiels. Atlético soll am Donnerstag gegen Leipzig das erste Viertelfinalspiel bestreiten.

Die Tests auf das Corona-Virus wurden den Angaben zufolge am Samstag im Trainingszentrum in Majadahonda bei Madrid bei allen Delegationsangehörigen durchgeführt. Die positiv getesteten Personen hätten sich nach Bekanntgabe der Testergebnisse in häusliche Quarantäne begeben, hieß es. Der Europäische Fußball-Verband Uefa und alle Behörden und Verbände in Spanien und Portugal seien bereits informiert worden. Die ursprünglich für Montag angesetzte Anreise der Delegation nach Portugal werde sich wegen der neuen, vom Uefa-Aktionsprotokoll vorgeschriebenen neuen Tests, verschieben. Der neue Reiseplan stehe noch nicht fest.

dpa