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379.000 Fälle: Erneuter Rekord bei Neuinfektionen in Indien

17:38
29.04.2021
Die Corona-Pandemie wütet in Indien weiter mit immer höheren Werten bei den täglichen Neuinfektionen. In den vergangenen 24 Stunden haben sich 379.000 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, wie Zahlen des indischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag zeigen - ein weltweiter Rekord. 3645 Menschen sind demnach im selben Zeitraum mit oder an der Krankheit gestorben.

Ab Mai sollen sich in Indien alle Erwachsenen impfen lassen können. Am Mittwoch war der Ansturm auf die Registrierungswebseiten so groß, dass die Server zeitweise überlastet wurden, wie indische Medien berichteten. Zunächst sollen Impfungen nur nach einer Online-Registrierung möglich sein.

An Impfstoff mangelt es angesichts der riesigen Zahl von 1,3 Milliarden Einwohnern - auch wenn Indien selbst massenhaft Impfstoffe herstellt. Bislang haben weniger als zehn Prozent der Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten.

Die heftige zweite Welle in Indien wird neben der Impfrate auch mit großer Sorglosigkeit inklusive großen religiösen Festen und Wahlkampfveranstaltungen in den vergangenen Wochen sowie mit der Virusmutante B.1.617 in Verbindung gebracht. Bei der Weltgesundheitsorganisation WHO steht die Variante unter Beobachtung, ist etwa im Gegensatz zur britischen Variante B.1.1.7 bisher aber nicht als besorgniserregend eingestuft.

Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen in Indien stieg auf mehr als 18 Millionen. Zudem sind seit Pandemiebeginn insgesamt mehr als 200.000 Menschen in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben. Nach Angaben der WHO kommen 38 Prozent der vergangene Woche gemeldeten Corona-Fälle weltweit aus Indien.

Sarah Cames

284 positive Fälle an Luxemburgs Schulen

16:13
29.04.2021
In der vergangenen Woche wurden in Luxemburg Schulen 270 Corona-Fälle des Szenario 1 festgestellt, so das Bildungsministerium am Donnerstag. Davon betroffen waren 72 Grundschulen, 31 Sekundarschulen und zwei Centres de Compétences. Das Szenario 1 betrifft Fälle, in denen sich Schüler oder Lehrer außerhalb der Schule angesteckt haben, und sich das Virus in der Schule nicht weiter ausgebreitet hat.

In acht Fällen wurde ein Szenario zwei festgestellt, was bedeutet, dass zwei positive Fälle in einer Klasse aufgetaucht sind, bei denen der Ursprung nicht klar ist. Betroffen waren drei Grundschulen und eine Sekundarschule.

Sechs Schüler waren von einer Infektionskette innerhalb der Schule betroffen (Szenario 4). In der vergangenen Woche gab es keine Fälle, die einem Szenario 3 entsprochen hätten. Insgesamt wurden 284 positive Fälle verzeichnet.

Sarah Cames