Letztes Update:
20210426152113

Santé meldet 56 Neuinfektionen am Montag

15:17
26.04.2021
Für die vergangenen Stunden meldet das Gesundheitsministerium 56 Neuinfektionen. Dafür wurden 409 Test ausgewertet. Die Reproduktionszahl liegt bei 0,92 Prozent, der Anteil der positiven Testergebnisse bei 13,69 Prozent. Die Zahl der Menschen, die gegen Covid geimpft wurden, liegt derzeit bei insgesamt 178.801 Personen. 

Eine weitere Person ist an den Folgen des Coronavirus gestorben, die Gesamtzahl der Todesfälle erhöht sich somit auf 791. Zudem werden 94 Patienten derzeit mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt, davon 37 auf der Intensivstation.

Jeff Wiltzius

Astrazeneca: Haben uns an Vereinbarungen mit EU-Kommission gehalten

14:08
26.04.2021
Der Impfstoffhersteller Astrazeneca hat sich nach dem von der EU-Kommission eingeleiteten Verfahren gegen den Konzern für sein Vorgehen gerechtfertigt. Astrazeneca habe sich an seinen Vertrag mit der EU-Kommission gehalten und werde sich vor Gericht verteidigen, hieß es am Montag in einer Reaktion des Unternehmens auf die Ankündigung aus Brüssel. Die EU-Kommission hatte zuvor mitgeteilt, im Namen der 27 Mitgliedsstaaten vor einem belgischen Gericht ein Verfahren wegen gekürzter Impfstofflieferungen gestartet zu haben.

„Wir glauben, dass dieser Rechtsstreit unbegründet ist und begrüßen die Möglichkeit, diese Auseinandersetzung so schnell wie möglich beizulegen“, hieß es von Astrazeneca. Man werde den EU-Staaten bis Ende April gemäß der Vorhersage fast 50 Millionen Impfdosen liefern. Außerdem arbeite man daran, die Produktion weiter schnellstmöglich hochzufahren.

Der britisch-schwedische Hersteller hatte die Lieferungen von Corona-Impfstoff an die Europäische Union in den vergangenen Monaten immer wieder einseitig drastisch gekürzt. Im ersten Quartal gingen nur 30 Millionen statt 120 Millionen Impfdosen an die 27 Staaten. Für das zweite Quartal werden nach jüngsten Angaben 70 Millionen Dosen erwartet. Ursprünglich waren 180 Millionen vereinbart.

Aus Sicht der EU-Kommission verstößt der Hersteller damit gegen einen EU-Rahmenvertrag vom August 2020. Insgesamt hat die EU-Kommission 300 Millionen Dosen von Astrazeneca bestellt. Das Verhältnis zwischen der EU-Kommission und dem Unternehmen ist schon lange angespannt - auch, weil Großbritannien von den Lieferproblemen kaum betroffen war.

Sarah Cames